„Auch wenn wir schon weit gekommen sind, gehen wir immer weiter hoch hinaus. Egal, wie hoch die Hürden auch sind.“ Das singt Tim Bendzko in seinem neuen Hit „Hoch“. Ein Song, wie gemacht für eine Hymne zum Bundesliga-Start für den 1. FC Union. Denn das Herz des Pop-Stars schlägt eisern rot-weiß – jetzt erst recht.
Sänger Tim Bendzko.
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„Für die Liga ist das doch super, so eine Mannschaft zu bekommen, statt eine No-Name-Truppe“, sagte Bendzko der „WaS“. Und Union habe das als kleiner Verein aus eigener Kraft geschafft. Was der 34-Jährige an den Klub so liebt? „Union ist einer der Klubs, die von sich behaupten können, ein Traditionsverein zu sein.“ Zwar würden auch andere Vereine gewisse Fußballwerte auf ihre Fahnen schreiben. „Aber hier haben wir einen, der tatsächlich danach lebt.“
Tim Bendzko: „Ich habe meine komplette Jugend bei Union verbracht“
Nicht entdeckt? Letzte Reihe: Der, der das Union-Schild hält, ist, Tim Bendzko.
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Bendzko hat es bei den Eisernen selbst erlebt. Als „kleiner Gnom war ich schon da, als sie noch in der Oberliga spielten“, nie daran zu denken war, dass sich der Verein eines Tages in die 1. Bundesliga kämpfen würde. Da war Bendzko acht, spielte sich von der E- bis zur B-Jugend hoch. „Ich habe meine komplette Jugend bei Union verbracht“, sagt er. „Mein Bruder hat mich zu Union nachgeholt.“ Auch wenn Bendzko wusste, das er kein Profi, sondern Musiker werden wollte: „Ich habe bei Union gerne Fußball gespielt.“
Das liege schon an den Fans und der unbeschreiblichen Stadion-Atmosphäre in der Alten Försterei. Es ist die große Nähe, die viele Berliner zu Union haben. Und das nicht nur, weil die Fans auf dem Platz viel näher an den Spielern sind, und die Arena der Eisernen kleiner ist als bei Hertha, meint Bendzko.
Bei Hertha BSC würde ein anderes Fan-Klima herrschen. „Da sind Leute, die gesagt haben, was machen wir am Wochenende, ach komm, wir gehen mal zum Fußball, die aber nichts mit dem Verein am Hut haben“, sagt Bendzko. Der Sänger hofft, dass Union sich den Klassenerhalt frühzeitig sichert. „Was aber viel wichtiger ist: Ich glaube nicht, dass sie bei Union dann durchdrehen und anfangen davon zu reden, dass sie in fünf Jahren Europacup spielen werden.“
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