Denn als Retter wurden der neue Betreiber nicht gefeiert: „Es gab in sozialen Netzwerken Angriffe gegen uns“, sagt Vereins-Chef Dirk Bufé. Auch mit dem bisherigen Tierpfleger Norbert Heuer (59), der das Tiergehege seit acht Jahren betreut, gab es Stress.
Zwar hatte der Verein Heuer zugesichert, die Tiere weiter betreuen zu dürfen, doch dafür sollte er einen Sachkundenachweis ablegen. „Doch Herr Heuer denkt nicht daran“, sagt Bufé. Er sagt, dass die drei Ziegen und Kaninchen nicht artgerecht gehalten wurden. Ziege Paula soll aufgrund falscher Haltungsbedingungen gestorben sein.
Norbert Heuer widerspricht: „Paula starb an Bakterien, die auch über den Kot von Füchsen übertragen werden. Ich bin vom Verein enttäuscht. Es wird keinen Kinderstreichelzoo geben, der Tierbestand soll reduziert statt aufgestockt werden.“
Das Bezirksamt ist ratlos. Sprecher Sascha Langenbach: y„Wir bedauern, dass der Verein sich zurückzieht. Da wir am Erhalt des Tiergeheges interessiert sind, muss schnell eine Lösung gefunden werden.“
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