Tiger-Baby

Süße Alisha tigert sich zum Tierpark-Star

Der neue Star im Tierpark! Das süße Tiger-Baby, das fast verhungert wäre (KURIER berichtete). Seit Donnerstag hört es auf den wunderschönen Namen Alisha, machte fauchend seinen ersten Ausflug durchs Alfred-Brehm-Haus.

NORBERT KOCH-KLAUCKE
Lesezeit 2 Min
Zum Knuddeln süß – Alisha, der neue Tierpark-Star! Bei ihrem Auftritt in der Tropenhalle schnappt sie sich mit dem Mäulchen die Hand von Pflegerin Petra Schröder.

Zum Knuddeln süß – Alisha, der neue Tierpark-Star! Bei ihrem Auftritt in der Tropenhalle schnappt sie sich mit dem Mäulchen die Hand von Pflegerin Petra Schröder.

© Koch-Klaucke Lizenz

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© Norbert Koch-Klaucke Lizenz

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Ihr erster Auftritt in der Öffentlichkeit war echt majestätisch. In einer Korbsänfte wurde Alisha von Großkatzen-Kurator Christian Kern und Pflegerin Petra Schröder in die Tropenhalle getragen. Schließlich bedeutet ihr Name, den die Tierpfleger dem Tigerchen gaben, auf Arabisch „kleine Prinzessin“.

Das flauschige Baby möchte schon jetzt jeder zum Knuddeln haben. Auf dem Körbchen präsentierte sich die Süße wie ein echtes Model den Fotografen. Dann tapste die Kleine neugierig zu den Kameras, fing mit den Objektiven an zu spielen. Dazu fauchte Alisha, damit jeder auch weiß, wer der neue Star im Berliner Tierpark ist.

Dabei sah ihr Schicksal noch vor Wochen nicht so gut aus. Das Sibirische Tiger-Baby war eines der Drillinge, die am 10. Dezember 2014 geboren wurden. Es wäre wie die zwei Geschwisterchen gestorben. Denn Mama Aurora (5, verlor schon einmal Drillinge, hatte eine Fehlgeburt) konnte nicht genug Milch für ihre Babys geben. Zum Glück wurde entschieden, Alisha mit der Flasche aufzuziehen.

„Von anfangs 2000 Gramm haben wir sie nun auf 5010 Gramm hochgepäppelt“, sagt Pflegerin Schröder. Alisha bekommt täglich dreimal Katzenmilch, probiert schon paar Happen durchgedrehtes Rindfleisch. In ihrer Babystube schläft sie viel. Alisha liebt es, wenn einer der drei Pfleger sie am Bäuchlein krault. Nur auf den Arm genommen werden, möchte sie nicht. Läuft alles weiter so gut, dürfen Besucher die „kleine Prinzessin“ in zwei bis drei Wochen im Alfred-Brehm-Haus sehen.

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