In mehreren Fällen steht schon fest, dass die Tiere Giftködern zum Opfer fielen. Bewohner der Siedlung Hakenfelde hatten die Kadaver an verschiedenen Stellen der Wohngegend gefunden. Etwa in der Werderstraße, am Ella-Augustin-Platz, und im Marienwerder Weg. „Ein vergifteter Fuchs musste vom Förster erschossen werden“, sagt Beate Seelinger vom des Verein Wohnsiedlung Hakenfelde. Dann sei es weitergegangen „wie im Taubenschlag“.
Diese Plakate hängen rund um den Tegeler See und warnen Giftködern.
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Der Verdacht, dass ein Tierhasser unterwegs ist, erhärtete sich rasch. In der Gartenarbeitsschule und in Gärten der Siedlung wurden Fuchsbauten entdeckt, die jemand von außen mit Steinen verschlossen hatte. Darin lagen Giftköder, Scherben und ein totes Fuchs-Baby.
In solchen Würstchen wurden Giftköder versteckt und um den See verteilt.
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Die Anwohner setzten alles daran, dem Tierquäler auf die Spur zu kommen. „Wir informierten den Förster, den Stadtrat, die Amtsärztin und sogar den Bundestag“, so Seelinger. Die Amtsärztin habe darum gebeten, die gefundenen Füchse vorerst zu Hause einzufrieren. Dann übernahm das LKA die Ermittlungen: Giftköder und Kadaver wurden sichergestellt.
Mischlingshündin Tinka (8J) starb nach einer Giftattacke am Tegeler See.
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Bisherige Erkenntnisse reichen aber nicht aus, um alle Fälle einem Tierhasser zuzuschreiben. Dafür spricht auch die Autopsie der toten Hunde, die zuvor entdeckt worden waren. Denn im Labor fanden sich keine Hinweise auf Giftköder. Allerdings gab das Lageso am Donnerstag eine Warnung vor giftigen Blaualgen im Tegeler See heraus. Eine Tierärztin bestätigte dem KURIER, dass das belastete Seewasser tödlich für Tiere sein kann.
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