Damit ist zwar die Anlock-Strategie der Helfern vom Tiergnadenhof Gut Aiderbichl aufgegangen. Das Einfangen der „Kuh, die ein Reh sein will“ misslang jedoch.
„Es war sehr neblig und finster. Wir haben da fast keine Chance“, erläuterte der Salzburger Gutsverwalter von Aiderbichl, Hans Wintersteller, am Freitag. Yvonne sei vorsichtig gewesen und habe das Morgengrauen gemieden. „Die ist blitzgescheit.“
Zunächst hatte es geheißen, Waltraud sei nur eine von Yvonnes Stallfreundinnen aus Österreich. Am Freitag stellte sich heraus, dass die beiden Kühe Schwestern sind.
Die Tierretter hatten Waltraud und ein Kälbchen namens Waldi gekauft und in ein eigens gebautes Gehege gebracht, damit Yvonne aus dem Wald kommt und gefangen werden kann.
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