Am Montag gelang es den vier Tieren zunächst, durch ein offenes Tor vom Gelände des Weihnachtszirkus zu fliehen. Eigentlich hätten sie für die Premiere am Mittwoch proben sollen. Aus der Manege ging es dann schnurstraks in die vermeintliche Freiheit.
Die Zebras galoppierten dann am Landtagsgebäude am Elbufer vorbei in Richtung Altstadt. Ein Abgeordneter postete ein Foto der ungewöhnlichen Szenerie bei Twitter.
Ein Zebra starb an Herzversagen
Polizisten verfolgten die schwarz-weiß gestreiften Vierbeiner in sieben Einsatzwagen und zu Pferde. Drei Zebras konnten wieder eingefangen werden, eines starb bei dem Versuch an Herzversagen, das vermutlich durch Stress ausgelöst wurde. Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, alle vier seien eingefangen worden.
„Von den Tieren ging keine Gefahr aus, aber es galt, Schaden im Straßenverkehr zu vermeiden“, erklärte ein Polizeisprecher. Die Schwierigkeit für die Kollegen habe darin bestanden, dass sie nicht im Quartett galoppierten. „Jedes Zebra rannte in eine andere Richtung.“ Bei der Aktion wurde auch ein Polizist verletzt. „Ein Zebra hat zugetreten“, hieß es.
Der Weihnachtszirkus findet in diesem Jahr bereits zum 23. Mal am Elbufer der sächsischen Landeshauptstadt statt.
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