Gerade erst konnte Thomas Gottschalk gesundheitlich aufatmen, da erreicht ihn offenbar schon die nächste Hiobsbotschaft. Der Entertainer hat nach zahlreichen Behandlungszyklen seine Krebserkrankung überwunden. Doch nun gibt es Ärger aus seiner früheren Wahlheimat USA und dabei geht es um eine stattliche Summe.
Thomas Gottschalk soll 272.000 Euro zahlen
Wie die Bunte berichtet, haben die Steuerbehörden des US-Bundesstaates Kalifornien einen Pfändungsbeschluss gegen den 76-Jährigen erlassen. Dem Magazin soll das entsprechende Dokument vorliegen. Im Raum stehen demnach umgerechnet rund 272.000 Euro.
Bei dem Pfändungsbeschluss soll es sich um Thomas Gottschalk früheres Anwesen in Malibu handeln.
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Nach Informationen von Bunte geht es um Abgaben, die aus dem Jahr 2024 stammen und bislang nicht gezahlt worden sein sollen. Besonders kurios: Auf dem Dokument soll ausgerechnet die Anschrift von Gottschalks ehemaligem Anwesen in Malibu vermerkt sein.
Dort lebt der frühere „Wetten, dass..?“-Moderator allerdings schon lange nicht mehr. Sein berühmtes Anwesen in Kalifornien wurde 2018 bei verheerenden Waldbränden zerstört. Später trennte sich Gottschalk auch von dem Grundstück. Einen weiteren Wohnsitz am Malibou Lake nahe Los Angeles gab er ebenfalls auf.
Thomas Gottschalk hatte nach seiner USA-Rückkehr 2019 ein neues Kapitel aufgeschlagen. Er trennte sich nach Jahrzehnten von seiner damaligen Ehefrau Thea und fand mit Karina eine neue Partnerin. Im September 2024 heirateten die beiden auf Ibiza. Inzwischen leben sie im Münchner Umland.
Wichtige Post ging an falsche Adressen
Doch offenbar könnte gerade Gottschalks Abschied von seinen früheren Wohnorten eine Rolle bei dem aktuellen Steuerproblem spielen. Bunte berichtet, dass Schreiben von Behörden und Geschäftspartnern an alte Anschriften des Entertainers in den USA und Deutschland geschickt worden seien. Teilweise soll Gottschalk dort bereits seit vielen Jahren nicht mehr erreichbar sein.
Wie es dazu kommen konnte, ist bislang nicht geklärt. Ebenso ist offen, ob ein fehlender oder nicht funktionierender Nachsendeauftrag eine Rolle spielte. Für Gottschalk ist die Situation besonders unangenehm, weil es offenbar nicht das erste Mal ist, dass er wegen offener Forderungen Probleme mit dem kalifornischen Fiskus bekommt.
Thomas Gottschalk lebt heute mit seiner Ehefrau Karina in München.
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Schon früher soll es einen Pfändungsbeschluss gegeben haben
Bereits vor rund drei Jahren habe es eine ähnliche Angelegenheit gegeben. Damals ging es demnach sogar um umgerechnet rund 410.000 Euro. Die Forderung soll Thomas Gottschalk schließlich bezahlt haben – allerdings erst, nachdem die Behörden bereits einen Pfändungsbeschluss erlassen hatten. Weshalb seine aktuellen Kontaktdaten anschließend offenbar nicht bei der zuständigen Behörde hinterlegt waren, bleibt unklar.
Bei der jetzigen Forderung könnten die Behörden auf Vermögenswerte des Entertainers in Kalifornien zugreifen, sofern dort entsprechende Immobilien oder anderes pfändbares Eigentum gefunden werden.
Die neuen Geldsorgen treffen Gottschalk in einer ohnehin bewegten Lebensphase. Ende vergangenen Jahres machte er öffentlich, an Krebs erkrankt zu sein. Nach zahlreichen Behandlungen gilt er inzwischen als krebsfrei.
Seine Ehefrau Karina stand während dieser schwierigen Zeit an seiner Seite. Gesundheitlich kann Gottschalk inzwischen wieder nach vorne schauen. Der Ärger aus Kalifornien dürfte ihn allerdings noch eine Weile beschäftigen.
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