Die Köpenicker trauern um die tote Großfamilie. Vor dem Unglücks-Haus haben die Nachbarn viele Blumen, Abschiedsgrüße, Kuscheltiere und die Bilder der Toten hingestellt.
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Das Unglückshaus in der Puchanstraße.
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Hat diese Therme 6 Menschen vergiftet?
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Beamte der Spurensicherung untersuchten die Toten und die Wohnung.
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Der Vater der Kinder unter Schock.
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Hier tragen sie die Leichen raus.
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In diesem Haus fand die Polizei die sechs Leichen.
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Polizisten stehen ratlos vor dem Todeshaus in der Puchanstraße.
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Ein verwilderter Garten, wie für Kinder gemacht, mit Roller und Rutsche.
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Laut Polizei und Staatsanwaltschaft haben haben zwei frühere Bewohner der Wohnung zugegeben, vor mehreren Jahren das Abzugsrohr der Gastherme mit Stoff und Zeitungspapier zugestopft zu haben – um sich vor Zugluft und Kälte zu schützen. Die Gegenstände wurden in dem Abzugsrohr gefunden, damals war die Therme nicht in Betrieb. Nun wird gegen die Frau und ihren erwachsenen Sohn wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Wann die beiden die Therme „verstopft“ haben, wurde nicht bekannt.
Laut Sven S. muss das aber schon mehr als 15 Jahre zurückliegen. Denn von 1996 bis Januar an lebte der heute 27-Jährige mit seiner Familie in der Todes-Wohnung. Und er schwört gegenüber dem KURIER: „Ich habe weder mit der Polizei gesprochen noch irgendetwas an der Therme herumgepfuscht.“
Warum aber ist ihm das Unglück nicht erfahren? S. behauptet, er, seine Mutter Beate und seine Geschwister hätten es sich immer mit Elektroheizungen warm gemacht, die Therme nicht benutzt. Nur am Anfang hätten sie die Anlage angeschaltet, aber da hätte vor allem Beate immer über Kopfschmerzen geklagt. Daraufhin nutzte die Familie die Therme nicht mehr – und rettete so womöglich ihr Leben.
MBÖ,KAI,GL
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