„Das war viel zu wenig. Von jedem Einzelnen“, so Trainer Jens Keller, der seine Truppe nach dem Abpfiff mit Schweigen strafte. „Manchmal sagt man lieber nichts“, ließ er eine kurzen Einblick in die Stimmungslage in der Kabine zu.
Keller war so bedient, dass er gar nicht erst versuchte, positive Aspekte rauszupicken. wie es Trainer gern nach Niederlagen machen. „Ich werde hier nichts schönreden nach so einem Spiel gegen einen Oberligisten“, so der 46-Jährige.
Das Unglück nahm schon vor der Pause seinen Lauf, als Benny Kessel ein Eigentor unterlief (41.). Dass Union zwischenzeitlich die Partie durch Tore von Adrian Nikci (53.) und Maxi Thiel (75.) drehte, langte nicht. Denn Zehlendorf schlug mit blitzsauberen Kontern zurück. Faton Ademi glich aus (80.), dann sorgte Efraim Gakpeto (84.) für lange Gesichter bei den Rot-Weißen.
Union: Gspurning - Kessel, Puncec (46. Pogatetz), Schönheim, Lämmel - Daube (62. Thiel) - Korte, Zejnullahu - Nikci, Hosiner; Redondo
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