Test im Wellblechpalast

Eisbären sind im Heimspiel-Fieber

Trainer Serge gibt sein Berlin-Debüt.

Benedikt Paetzholdt
Lesezeit 2 Min
Serge Aubin freut sich darauf, im Wellblechpalast hinter der Bande zu stehen.

Serge Aubin freut sich darauf, im Wellblechpalast hinter der Bande zu stehen.

© imago images / GEPA pictures

„Wir haben vor unseren Fans eine tolle Gelegenheit uns als Team weiterzuentwickeln“, sagt Aubin. „Inzwischen sollte jeder wissen, was er auf dem Eis zu tun hat. Das müssen wir über 60 Minuten zeigen.“

Vor einer Woche konnte einem als EHC-Anhänger noch angst und bange werden. Das 3:8 bei den Vienna Capitals unmittelbar nach dem vielversprechenden Trainingslager in Berchtesgaden war ein gewisser Schock. „Es war eines jener Spiele, nachdem es sich nicht wirklich lohnt, tief in die Analyse einzusteigen“, sagt Aubin, „das waren wir als Team nicht richtig da.“

Der Bann ist gebrochen

Das 2:1 bei Mountfield HK am Sonntag brach nach fünf verlorenen Testspielen dann nicht nur den Bann. „Ich war sehr zufrieden und haben den wahren Charakter der Mannschaft erkannt“, sagt Aubin.

Verteidiger Kai Wissmann (22) ist ebenfalls überzeugt, dass ein Betriebsunfall wie beim Wien-Test so schnell nicht wieder vorkommt. „Es war besser, jetzt eine Klatsche zu kriegen als dann später in der Saison. Wir sind immer noch dabei, uns aneinander zu gewöhnen.“ Zusammen mit den Kollegen will er dem Publikum zeigen, dass der Formaufbau nicht nur im Soll ist. Sondern, dass sich die Eisbären weiterentwickelt haben.

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