Polizei probt Ernstfall

Terrorübung im Olympiastadion

Beteiligt waren 120 Beamte der Landespolizei sowie der Bundespolizei.

Lutz Schnedelbach
Lesezeit 1 Min
Polizisten mit Maschinenpistolen sichern einen der Eingänge zum Stadion. 

Polizisten mit Maschinenpistolen sichern einen der Eingänge zum Stadion. 

© Polizei Berlin

Komplize gelangte bis zum nahe gelegenen S-Bahnhof Olympiastadion

Demnach waren zwei schwer bewaffnete Männer in das Stadion eingedrungen und hatten wahllos auf Besucher gefeuert. Anschließend flüchteten beide „Terroristen“. Einer von ihnen wurde bereits auf dem Stadionvorplatz von schwer bewaffneten Polizisten überwältigt. Sein Komplize gelangte bis zum nahe gelegenen S-Bahnhof Olympiastadion. Dort versuchte er sich in einer extra abgestellten S-Bahn zu verstecken.

Das gelang ihm nicht. Bundespolizisten überwältigten ihn. Täter und Opfer spielten Beamte beider Behörden. Nach einer Stunde, gegen 9 Uhr, war die Übung beendet. Sie gehörte regulär zum Jahresprogramm für lebensbedrohliche Einsatzlagen, sagte Polizist Heiko Homolla. Einen besonderen Grund oder eine erhöhte Gefahr für einen Anschlag gab es nicht.  

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