Die deutschstämmige Frau, heute 40, war auf dem Weg zur Arbeit. Sie stieg aus der U-Bahn unter dem WTC, verließ den Bahnhof zum Gebäude der Deutschen Bank, wo sie Personalchefin war.
Schon im Bahnhof wurde ihr klar, dass irgend etwas passiert war. „Es gab Geschrei“, aber als sie hoch sah, erschienen ihr das Feuer und das Loch hoch oben im Wolkenkratzer eher harmlos. „Papier segelte herab, und ich dachte, dass das die Firmen ärgern wird, weil da bestimmt vertrauliche Papiere dabei sind.“
Gwyneth Paltrow rettete der Mitarbeiterin einer Investmentfirma das Leben. Die Schauspielerin erfuhr erst jetzt von dem Schicksal und ist “tief davon berührt.”
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Bradley Cooper: “Ich glaube, dass die Wunden bis heute nicht geheilt sind. Und es ist gut, dass wir nicht vergessen, was passiert ist. Denn das beste, was man aus solch einer Tragödie machen kann, ist daraus für die Zukunft zu lernen.”
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Cameron Diaz: “Nichts ist heute mehr so wie es vor 9/11 war. Doch ich will nicht in Angst leben. Ich vertraue den Leuten, die wir mit unserer Sicherheit beauftragt haben. Das Positive ist, dass die Welt in den letzten zehn Jahren enger zusammen gerückt ist.”
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Tom Hanks: “Was vor 10 Jahren passiert ist, war ein tragisches Ereignis, das die sozialen und nationalen Fundamente aller Nationen unserer Welt erschüttert hat. Doch es war eine historische Anomalie, ausgeführt von Leuten, die einer völlig verdrehten Form von Religion folgen. Ich fühle mich heute nicht weniger sicher als vor dem Terroranschlag.”
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Mel Gibson: “Bis heute kann ich diese schrecklichen Ereignisse von damals nicht begreifen. Das Problem ist, dass wir seither zugelassen haben, immer mehr zu einer überwachten Gesellschaft zu werden. Big Brother schaut uns fast überall zu. Und ich glaube nicht, dass wir deshalb sicherer sind.”
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Liam Neeson: “9/11 hat die Welt für immer verändert. Besonders für uns Amerikaner. Ich sage uns, weil ich inzwischen auch die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen habe. Die Terroranschläge haben uns gelehrt, stets die Augen aufzuhalten und uns gegenseitig zu beschützen.”
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Jim Carrey: “Inzwischen sehe ich auch die positiven Aspekte einer schrecklichen Tat. Es hat in Amerika ein neues Bewusstsein hervorgerufen. Nämlich darauf einzugehen, was Menschen in anderen Teilen der Welt denken. Es hat unseren Horizont erweitert.”
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Paul McCartney lässt am Vorabend des 11. September im US-Fernsehen eine Doku ausstrahlen, die über sein Benefiz-Konzert nach dem Anschlag gedreht wurde: “Ich dachte, dass ich Amerika und New York aus der Angst helfen kann. Musik hat heilende Kraft.”
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Erst als der Mann herabstürzte, Augenblicke danach das zweite Flugzeug einschlug, wurde ihr klar, dass sie im Zentrum einer Katastrophe war. „Ich bin um mein Leben gerannt.“ Von ferne, dem Union Square sah sie dann die Türme einstürzen.
Wochenlang nach den Anschlägen in New York und Washington mit 3000 Toten hat sie danach geweint, lange nicht die U-Bahn benutzt, sich gefragt: „Was haben wir getan, dass die uns so hassen.“ Es dauerte Jahre, bis sie die Jahrestage ertragen konnte. „Die Zeit heilt nicht alle Wunden.“ Der Gedanke an die Menschen, die sich – vom Feuer eingeschlossen – in den Tod stürzten, verfolgt sie bis heute.
Bei der Vorstellung der Doku „Ich überlebte! Deutsche Schicksale am 11. September“ im Berliner China Club sagte sie: „Ich kann mich heute mehr in das Leid anderer Menschen versetzen – ob in Japaner nach dem Erdbeben oder Norweger nach Oslo. Ich habe nie etwas so Böses erlebt“, sagt sie, aber: „Es bedeutete mir nichts, als Osama bin Laden getötet wurde.“ Es gibt einen Riss zwischen ihr und ihrem geliebten New York: „Nach Nine Eleven gab es viel Zärtlichkeit in dieser harten Stadt. Da war ich stolz. Als bin Laden getötet wurde, gab es Blutdurst. Da war ich es nicht.“
Die Doku über Simone Betz und den aus Rheine stammenden Anlageberater Mustafa Ucozler, der aus dem 2. Turm entkam, wird am Sonnabend (20 Uhr) im "Biography Channel“ u.a. über Sky gezeigt. GL
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