Schätze aus der DDR

Telefonzellen in der DDR: Alle wollten sie – nur Erich Honecker nicht

In einem Bildband zeigt das DDR Museum Berlin 1000 Objekte aus dem Fundus. Der KURIER stellt einige davon vor. Heute: Die letzte Telefonzelle der DDR.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 6 Min
Es war nicht so leicht, zu DDR-Zeiten an ein Telefon zu kommen. Die gelben Telefonzellen erfüllten daher einen wichtigen Zweck.

Es war nicht so leicht, zu DDR-Zeiten an ein Telefon zu kommen. Die gelben Telefonzellen erfüllten daher einen wichtigen Zweck.

© United Archives/imago, DDR Museum Berlin

Heute läuft jeder mit einem Mini-Computer in der Tasche durch die Gegend – einer, mit dem man obendrein noch telefonieren kann. Doch zu DDR-Zeiten war das anders! Wie schwierig es war, jemanden anzurufen, zeigen auch heute noch Relikte im Depot des DDR Museum. Zu den größten gehört eine echte Telefonzelle aus Honeckers Zeiten – die gelben Zellen waren aber nicht nur ein Ort zum Telefonieren. Sondern auch einer, an dem sich Dramen abspielten. Eine der letzten ihrer Art hat es nun auch in den neuen Bildband „Die DDR in Objekten“ des Museums geschafft. Wir erzählen die Geschichte dahinter.

Berliner Kurier

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