Vier Ziegen, zahlreiche Meerschweinchen und Kaninchen hatten bis Donnerstagfrüh hier ihr Zuhause. Klammheimlich hatte der Bezirk sie abholen lassen. Denn Sonntag wollten Kreuzberger eine Unterschriftenaktion für den Erhalt des bedrohten Mini-Zoos starten. Die Anwohner Meray (31) und Karin (54): „Wir sind sehr traurig, aber auch sauer auf den Bezirk.“ Auch Til Schweiger ist sauer. In einem Interview mit dem Berliner Rundfunk 91.4 sagte er: „Der Tierpark gehört zum Viktoriapark. Wenn es nur ums Geld geht, würde ich pro Jahr 1000 Euro und einmalig 5000 Euro spenden. Ich würde auch eine Bürgerinitiative unterstützen, die sich um die Tiere kümmert.“
Doch im Bezirk hält man nichts von der Idee. Ursula Meyer, Referentin von Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne) zum KURIER: „Vor Jahren gab es bereits eine Bürger-Initiative, die sich um die Tiere kümmern wollte. Doch das hat auf Dauer nicht funktioniert. Das Tiergehege musste geschlossen werden, weil der Bezirk die jährlichen Kosten von 15000 Euro für Futter, Tierarzt und Strom nicht mehr tragen kann.
Tierarzt Andreas Mertel...
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...und die Anwohnerinnen Meray und Karin wollen den Mini-Zoo zurück.
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TV-Star Til Schweiger kämpft für den Mini-Zoo im Viktoriapark, will sogar 5000 Euro spenden.
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Zum anderen ist eine regelmäßige Versorgung der Tiere nicht mehr garantiert, weil der bisherige Pfleger nicht mehr über das Jobcenter finanziert werden kann. Die Tiere sind jetzt auf Lebenszeit auf einem Tierhof in Marzahn untergebracht, haben dort sogar größere Gehege.“ Angedacht ist, auf dem Tiergehege im Viktoriapark Kunstskulpturen aufzustellen.
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