Tatort Rigaer Straße

Etliche Straftaten und kaum eine Verurteilung

Viele Verfahren werden eingestellt, weil der Täter nicht ermittelt werden kann.

BK
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SEK-Beamte bei einer Razzia in der Rigaer Straße am Morgen des 15. November 2018 in Berlin-Friedrichshain.

SEK-Beamte bei einer Razzia in der Rigaer Straße am Morgen des 15. November 2018 in Berlin-Friedrichshain.

© dpa

63 Ermittlungsverfahren wurden in diesem Jahr eingestellt, meistens, weil kein Verdächtiger gefasst werden konnte. In den vergangenen Jahre sah die Bilanz nicht viel besser aus. Zwischen 95 Taten (2018) und 211 Taten (2016) wurden in dem 200 Meter langen Straßenabschnitt zwischen den Hausnummern 90 und 98 registriert. 

Viele Ermittlungen werden eingestellt, weil der Täter fehlt

Die häufigsten Delikte waren Sachbeschädigung, Diebstahl, Betrug, Beleidigung, Körperverletzungen sowie Rauschgifthandel oder -besitz. Es gab in jedem Jahr etwas mehr als 100 Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft. Zwischen 5 und 11 Menschen wurden jeweils verurteilt. Die übrigen Ermittlungen wurden eingestellt, weil kein Täter gefunden wurde oder nicht genug Indizien für eine Anklage vorlagen.

In der Rigaer Straße kommt es bei Demonstrationen immer wieder zu Angriffen von Linksextremisten auf Polizisten. Außerdem werden Autos, Häuser und Bauzäune beschädigt. (dpa) 

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