Mord bei den Filmfestspielen – das gab es noch nie. Nach dem Fund einer toten Prostituierten steht ein Drehbuchautor unter Verdacht, der seinen Film auf der Berlinale präsentiert. Keine Panik: Das ist nur ein Film. Die Berlinale spielt erstmals im neuen „Tatort“ die Hauptrolle, den die ARD am Sonntag (20.15 Uhr) zeigt.
Eigentlich werden auf der Berlinale Filme gezeigt, nicht gemacht. Dank einer Sondergenehmigung wurde dem RBB erlaubt, mit dem „Tatort“ den ersten Film während der Filmfestspiele zu drehen. Meret Becker und Mark Waschke durften als „Kommissare“ sogar auf dem roten Teppich vorm Berlinale-Palast auf Verbrecherjagd gehen.
Gedreht wurde bei der Berlinale im vergangenem Jahr, damit der „Tatort“ mit dem Titel „Meta“ zum jetzigen Spektakel gezeigt werden kann. Keine einfache Sache, so Regisseur Sebastian Marka. „Da bei der Berlinale viel Trubel ist, war es schwierig, bei einer echten Premiere zu drehen“, sagt er. „Wir mussten die Zuschauer am roten Teppich überreden, auch für unsere Schauspieler zu klatschen, damit alles real wirkt.“
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