Der Stürmer stand in 237 von 240 möglichen Spielen auf dem Eis, hat also nur drei Partien verpasst. Eine irre Bilanz! In seinen ersten beiden Jahren war er jeweils in allen 52 Hauptrundenspielen und 13 Play-off-Partien dabei. Vorletzte Saison fehlte der 32-Jährige nur in zwei Hauptrundenspielen mit einer Knieprellung. Und letzte Saison legte ihn einmal ein Magen-Darm-Virus flach. Das war am 6. Januar 2015 beim 3:4 in Düsseldorf. Auch die anderen beiden Spiele ohne Barry gingen verloren. Am 24. Januar 2014 zu Hause gegen Hamburg (4:7) und zwei Tage später gegen Krefeld (2:4).
Ein großes Geheimnis hat der EHC-Dauerbrenner nicht. Tallackson: „Wichtig ist, als Sportler immer auf seinen Körper zu achten. Gerade kleine Verletzungen sollte man nicht unterschätzen, sie immer schnell behandeln lassen.“
In der kommenden Saison soll es natürlich auch wieder für mehr Play-off-Spiele reichen. Tallackson: „Ich hatte mit den DEL-Titeln hier große Highlights. Zuletzt lief es nicht so gut. Aber das ist abgehakt. Wir wissen, dass wir es besser können. Endlich wieder richtige Play-offs zu spielen, ist unsere große Motivation. Dafür werden wir alles geben.“
Große Torvorgaben macht er sich dafür nicht. Tallackson: „Zwanzig Tore wären schön. Aber es geht ums Team. Wichtig ist deshalb für mich, so oft zu scoren, damit es für die Play-offs reicht.“ Bisher hat der US-Boy 174 Scorerpunkte (73 Tore) auf seiner EHC-Vita stehen.
Die Vorbereitung und der Trainer machen ihm Hoffnung auf eine bessere Saison. Tallackson: „Der Zusammenhalt im Team stimmt und wir hatten in den ersten Spielen auch bei den Niederlagen viele gute Ansätze. Uwe Krupp hat große Erfahrung und kann uns sehr gut motivieren. Mir gefällt auch sein System. Und dass wir jetzt durch die neuen Spieler und weniger Verletzte mit vier Reihen spielen können, ist auch ein Vorteil.“
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