Taktischer Kniff

Unions Trainerfuchs erklärt uns den Tribünenadler Hofschneider

Es war das Detail, das am Fernseher fast unterging. Während der 90 Minuten im Wildpark war Co-Trainer André Hofschneider fast nur auf der Tribüne und nicht mehr auf der Ersatzbank zu finden.

Mathias Bunkus
Lesezeit 1 Min
Co-Trainer Andre Hofschneider

Co-Trainer Andre Hofschneider

© imago/Matthias Koch Lizenz

„Ich habe das immer schon gemacht. In Leverkusen gab es ja auch zwei Co-Trainer. Wieso sollen wir denn zu dritt unten sitzen und alle die gleiche Perspektive haben? Es ist schon etwas anderes, wenn du ein Spiel von oben betrachtest“, so Lewandowski. Und ergänzte: „Die leicht räumliche Distanz schafft ja auch eine emotionale Distanz.“

Nach 35 Minuten bewegte sich Hofi zum ersten Mal nach unten, um sich mit dem Boss und Assi-Kollege Sebastian Bönig auszutauschen. Nach der Pause noch mal nach 20 Minuten. Und wie wurde entschieden, wer was macht? „Das mussten die beiden untereinander ausknobeln“, so Lewandowski. MB

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