Der zweimalige Olympia-Medaillengewinner und Friedensfahrt-Gewinner war klug genug, nicht beleidigt auf die Ausbootung zu reagieren. Täve Schur schrieb lieber ein Buch, das jetzt erscheint. Eine 80-seitige Dokumentation unter dem Titel „Der Ruhm und ich“. Auch das ist keineswegs eine Abrechnung mit denjenigen, die ihm die Ehre verwehrten. Sondern vielmehr ein kommentierter Abriss der teilweise fragwürdigen Geschehnisse, die weit vor der Nicht-Wahl in die „Hall of Shame“ (Halle der Schande) begannen und auch nach der Ablehnung nicht endeten. Die eindrücklich beschreiben, wie unversöhnlich die beiden Lager heute noch gegenüberstehen. Angereichert mit vielen Zeitungsartikeln, Leserbriefen und persönlichen Nachrichten an Täve, der 31 Jahre lang DDR-Volkskammerabgeordneter war und zwischen 1998 und 2002 für die PDS im Deutschen Bundestag saß. „Der Ruhm und ich“ ist keine Klageschrift. Die passend mit einem Goethe-Zitat endet: „Die Tat ist alles, nichts ist der Ruhm.“
Das Buch (Spotless-Verlag, 80 Seiten, 5,95 Euro) können Sie ab dem Erscheinungstermin nächste Woche auch in unserem Kundencenter (Karl-Liebknecht-Str. 29, 10178 Berlin) oder im Internet unter berliner-kurier.de/shop beziehen.
KUZ
Täve Schur 1960
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Auf dem Rad stets ein Kämpfer vor dem Herrn - hier auf der 2.Etappe der Friedensfahrt 1956 von Warschau nach Lodz.
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Täve 2009 beim Sechstagerennen
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Täve Schur 2011
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Täve Schur mit Lorbeerkranz. (2006)
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Gustav-Adolf Schur mit seiner Silbermedaille der Olympischen Spiele von 1960 in Rom
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