Bei dem aus Massachusetts stammenden US-Amerikaner spielt – wie das unter richtigen Fans so ist – der Aberglaube eine große Rolle: „Als sie das Viertelfinale gewonnen haben, musste ich fürs Halbfinale eine neue Kerze anzünden. Und sie haben wieder gewonnen! Jetzt muss ich natürlich vor dem Superbowl wieder hin“, sagt der Eishockey-Star mit einem Schmunzeln. „Weil ich Fan bin, halten auch viele meiner Teamkollegen zu den Patriots“, erklärt er stolz.
Auch wenn Football in Deutschland nicht die mediale Aufmerksamkeit genießt, fühlt sich der 29-Jährige wohl in der Hauptstadt: „Ich liebe Berlin. Die Stadt ist unglaublich vielfältig. Jeder Bezirk ist anders. Und alles verändert sich so schnell. Man findet immer neue Ecken oder Restaurants.“
Samstag feiert Sharrow seinen 30. Geburtstag. Ein Alter das ihm nichts ausmacht: „Es ändert sich ja nichts von einem auf den anderen Tag.“ Allerdings macht er sich mit zunehmendem Alter natürlich Gedanken um die Karriere: „Aber das sind noch Minimum fünf Jahre bei mir“, fügt er lachend hinzu. Und das weiterhin beim EHC? Zwar läuft sein Vertrag bei den Bären aus, dennoch bleibt Sharrow entspannt: „Wir setzen uns bald zusammen. Da spüre ich kein Druck. Erstmal wollen wir diese Saison noch erfolgreich gestalten.“
Eine Geburtstagsfete wird es übrigens nicht geben. Dafür steigt am Sonntag die große Superbowl-Party des EHC in der O2 World (ab 22 Uhr). Mit Jimmy! Und sein Wunsch zum Geburtstag? „Den Superbowl für meine Patriots!“
Freitag muss Sharrow mit seinen Bären erstmal gegen Krefeld ran (19.30 Uhr, O2 World). Der Einsatz von André Rankel (Check gegen den Kopf) ist fraglich, bei Florian Busch (Muskelfaseriss) besteht Hoffnung.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com