Dortmund - Neven Subotic und Felipe Santana sitzen vor einer Spielekonsole. Die Stars von Borussia Dortmund "schießen" sich mit dem heiklen Computer-Kriegsspiel Call of Duty für die Bundesliga warm - auch vorm Topduell (Sonnabend, 18.30 Uhr) bei Bayern München.Der souveräne Tabellenführer bezieht seine Motivation aus der virtuellen Welt, teilweise wird in Mannschaftsstärke geballert. "Es waren schon mal zwölf unserer Spieler dabei. Da kann jeder mitmachen. Es gibt kaum einen, der keine Spielkonsole bei uns besitzt", sagt Subotic.Was bringt das? "Wir demütigen uns gegenseitig und üben Zweikämpfe. So machen wir uns heiß auf unsere Fußball-Gegner", sagt der Verteidiger. Ausgerechnet Call of Duty ist allerdings höchst umstritten. Das so genannte Killer-Spiel steht in zahlreichen Ländern sogar auf dem Index.Zum Rekordmeister kann die Borussia gelassen reisen. Zehn Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger Bayer Leverkusen, 13 Zähler liegt Dortmund vor Bayern. Nur die Hiobsbotschaft um Roman Weidenfeller macht Trainer Jürgen Klopp zu schaffen. Der Keeper (Innenbanddehnung und Kapseleinriss im linken Knie) droht auszufallen. So steht der Australier Mitchell Langerak vorm Liga-Debüt.------------------------------
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