Zwei der Gründer: Mateo Sotomayor (33) und Stefan Korn (31) mit Hüten aus Kaffeesäcken.
© Sabeth Stickforth Lizenz
Stylische Handtasche aus einem Zementsack.
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Ein Beautycase aus zwei alten Schallplatten.
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Wie wäre es mit einem Fahrradreifen als Gürtel? Auch Geldbeutel gibt es aus dem Material.
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Ein Beautycase aus zwei alten Schallplatten.
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Sogar Einkaufswagen werden als Sitzgelegenheiten umfunktioniert. Hier mit passenden Sitzkissen aus alten Kaffesäcken.
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So heißt das Nachhaltigkeitsprojekt dreier findiger Berliner. Aus Abfall wie Lkw-Schläuchen, Airbags, Einkaufswagen, alten Kaffee- oder Zementsäcken machen sie Gürtel, Hüte, Taschen und sogar Möbelstücke.
„Was für andere Müll ist, sehen wir als wertvolle Ressource“, sagt Mitgründer Stefan Korn (31). „Upcyclen heißt wiederverwerten – ohne Energie, dafür aber mit Kreativität.“
Und die Accessoires stoßen auf immer mehr Beliebtheit. 2010 fing alles mit einem Stand am Mauerpark an, heute hat das Online-Unternehmen bis zu 30 Mitarbeiter und fährt einen siebenstelligen Umsatz im Jahr ein.
Die Idee kam den Gründern nach ihren Erfahrungen auf Weltreisen und den dortigen Konflikten mit der Wegwerfgesellschaft.
Ein Teil der Produkte designen und produzieren sie selbst, ein andere Teil wird von kreativen Köpfen überall auf der Welt eingekauft.
Korn: „Fairer Handel und Nachhaltigkeit ist unsere Grundlage aber am Ende muss alles auch stylisch sein.“ EB
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