Unions Stürmer

Sebastian Polter hat den Vorbereitungs-Torriecher

Trotzdem gehört er nicht zu des Trainers Lieblingen.

Mathias Bunkus
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Sebastian Polter jubelt am liebsten in der Alten Försterei.

Sebastian Polter jubelt am liebsten in der Alten Försterei.

© imago images / Nordphoto

Nicht wichtig? Ja! Und doch wieder nicht. Denn natürlich muss man sich im real existierenden Sozialismus, äh sorry, Konkurrenzkampf auch eben in dieser Zeit beweisen, dem Trainer zeigen, dass man da ist und es ihm schwer machen, wen er denn zu Saisonbeginn aufstellen soll.

Polter hat große Konkurrenz

In Wien netzte Polter per Kopf ein nach einer wunderbaren Ecke von Christopher Trimmel. Zuvor hatte er ja Michael Parensen gegen Linz ein wunderschönes Hackentor geklaut. Ob hässlich oder schön, für einen Stürmer zählt nur eins - drin ist drin. Torriecher kann man nicht lernen. Den hat man oder hat ihn nicht.

Der 28-Jährige hat ihn. Und müsste sich daher eigentlich nicht hinten anstellen trotz der mit Anthony Ujah und Marcus Ingvartsen mächtig angewachsenen Konkurrenz.

Wenige Komplimente

Dass Polti nicht zwingend zu den Lieblingen von Trainer Urs Fischer gehört, konnte man in der Schlussphase der abgelaufen Zweitligasaison am besten sehen, als Sebastian Andersson in beiden Relegationsspielen gegen Stuttgart den Vorzug bekommen hatte.

Auch in Wien lobte Fischer Polti nicht, sondern blieb mal wieder im Allgemeinen hängen. „Für mich ist immer wichtig, dass man auch Tore aus Standards heraus erzielt.“ Aha. Komplimente sehen echt anders aus. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Methode, um Polter zu kitzeln.

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