Streit um Maxi und Schnute

Geht es unseren Bären an der Müritz besser?

Marion Klemp
Lesezeit 2 Min

Berlin - Bleiben unsere Stadtbären Maxi und Schnute in Berlin oder siedeln sie um? Wie in den vergangenen Jahren flammt der Streit darum vorm nunmehr 71. Geburtstag des Bären-Zwingers am Köllnischen Park wieder auf.Für die Einen gehört der Zwinger zu Berlin wie Curry-wurst, für andere ist er ein Betonknast, gehört abgeschafft."Jämmerlich", sagt Claudia Hämmerling (Grüne) zur Haltung der Bären. "Es wird Zeit, dass sie woanders hinkommen." Im Visier ist der Bärenwald Müritz (Mecklenburg). Seit 2006 leben dort Petze, die zuvor in Mini-Gehegen oder Zirkussen ihr Dasein fristeten. Zehn Bären tummeln sich derzeit auf fünf Hektar, graben Höhlen, baden im Teich, klettern auf Bäume. Acht Hektar kommen jetzt noch dazu.Dass Maxi (23) und Schnute (28) für mehr Freiheit nicht zu alt sind, zeigt Susi. Der mit 29 Jahren älteste Petz im Bärenwald kam 2007 vom Stadtzwinger Merseburg an die Müritz und hat sich gut eingelebt.Die Vereins-Chefin von Berlins Bärenfreunden, Christa Junge, will Maxi und Schnute aber nicht hergeben. "Berlin ohne Bären, das gibt es nicht."Eine Entscheidung fällt nicht vor Herbst, "ist wegen des historischen Hintergrunds nicht so einfach zu treffen", sagte Hans-Gottfried Walter vom Bezirksamt Mitte.------------------------------

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