Tempowunder

Die „Störtebeker I“ flog über die Ostsee – wie die schnellsten DDR-Schiffe in der Ägäis endeten

Drei Boote der Weißen Flotte hörten auf, Schiffe zu sein, sobald sie Tempo machten. Ihr Abschied 1992 brauchte eine Sondergenehmigung.

Foto von Autor/Autorin: Sebastian Krause
Lesezeit 4 Min
Schnell erreichten die Passagiere von Stralsund aus den Stettiner Hafen mit dem polnischen Kometa-Tragflächenboot „Szczecin“. Während polnische Boote auf dieser Route verkehrten, beförderten Schiffe der DDR von Stralsund und Sassnitz aus Touristen nach Kolberg.

Schnell erreichten die Passagiere von Stralsund aus den Stettiner Hafen mit dem polnischen Kometa-Tragflächenboot „Szczecin“. Während polnische Boote auf dieser Route verkehrten, beförderten Schiffe der DDR von Stralsund und Sassnitz aus Touristen nach Kolberg.

© Jürgen Sindermann

Am 12. Mai 1975 verließ ein Fahrgastschiff den Stralsunder Hafen, das kaum noch wie ein solches aussah, sobald der Rumpf sich aus dem Wasser hob. Auf Tragflächen hielt die „Störtebeker I“ Kurs auf Saßnitz – mit 32 Knoten, knapp 60 km/h.

Berliner Kurier

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