Exklusiv-Interview

Sterne-Koch Tim Raue „Die Angst, arm zu sein, sitzt tief“

Im KURIER-Interview spricht der Berliner Koch Tim Raue über seine jahrzehntelange Therapie, seine Angst vor Armut und warum er kein guter Vater geworden wäre.

Foto von Autor/Autorin: Lena Zander
Lesezeit 8 Min
Sein Name steht für Erfolg: Tim Raue betreibt mehrere Restaurants in Berlin, steht als Koch vor der Kamera und reist durch die ganze Welt.

Sein Name steht für Erfolg: Tim Raue betreibt mehrere Restaurants in Berlin, steht als Koch vor der Kamera und reist durch die ganze Welt.

© Benjamin Pritzkuleit/Berliner KURIER

Wer Sternekoch Tim Raue trifft, rechnet mit Druck, Hektik, Lautstärke. Doch als der Berliner KURIER ihn in seinem Büro in Berlin-Mitte, direkt über seinem Restaurant, besucht, wirkt alles ganz leise, ruhig, entspannt.

Lässig in bunter Jacke und weiter brauner Hose bittet er uns hinein. Kaum ist die Tür hinter uns ins Schloss gefallen, dimmt er das Licht. „Reicht euch das so“, fragt der gebürtige Berliner mit einem ruhigen Lächeln. Und erklärt: „Ich mag es nicht so grell, habe es gern dunkler.“

Lichtempfindlich sei er, erklärt Raue, dessen Name für Präzision, Tempo und höchste Ansprüche in der Küche steht.

Tim Raue, der Perfektionist, der Sternekoch, der Erfolgsgarant. Im Gespräch mit dem KURIER zeigt der 51-Jährige jedoch eine ganz andere Seite.

Berliner Kurier

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