Stephan Fürstner

„Wir dürfen jetzt nicht rechnen“

Die Zahl seiner Bundesligaspiele hat er ziemlich genau im Kopf.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Stephan Fürstner

Stephan Fürstner

© imago/Matthias Koch

„Es wäre natürlich ein Traum, wenn da noch ein paar dazukommen. Aber das ist noch weit entfernt. Wir sind gut beraten, uns nur auf das Nächstliegende zu konzentrieren“, sagt der 29-Jährige und will nicht viel davon hören, dass sich Union am Ende der Saison mit dem Prädikat Aufsteiger schmücken könnte.

Da ist sie, diese schmucklose Sachlichkeit, mit der Fürstner seit Wochen auch auf dem Platz besticht. Unions Sechser, der zwar träumt, aber nicht in Träumereien verfällt. Dass die Ausgangslage gut ist, weiß er. Ob es langen wird, all die Kleinen zu schlagen, dass es gar nicht auf die drei Duelle mit den Großen – Stuttgart, Hannover, Braunschweig – ankommen wird, ist eine These, die er nicht zwingend unterschreibt. „Wir dürfen jetzt nicht anfangen zu rechnen“, sagt er aus seiner Erfahrung mit Fürth.

Die Franken wären bei ihrem Aufstieg 2012 auch gut damit gefahren, all das nicht an sich heranzulassen, sondern einfach weiter ihr Ding zu machen. Die Parallelen sieht er wohl. Beide Klubs seien gewachsen. Step by step, wie er sagt. Die Mannschaft wurde punktuell verstärkt. Und dann waren es auch die Jungs, die hinten dran waren, die dann mit zur Stelle waren, als sie benötigt wurden. Fürstner: „Mit elf Mann ist noch keiner aufgestiegen. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was gerade ansteht. Das ist das Spiel am Montag gegen Nürnberg.“ MB

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com