Stephan Fürstner

In Kienbaum sortiert sich Union neu

Eiserner Vize-Kapitän will unter dem neuen Trainer zurück in die Start-Elf.

Mathias Bunkus
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Sascha Lewandowski im Gespräch mit Mittelfeldmann Stephan Fürstner.

Sascha Lewandowski im Gespräch mit Mittelfeldmann Stephan Fürstner.

© imago/Matthias Koch Lizenz

Geholt wurde Fürstner aus Fürth, um bei Union voranzugehen, um mit seiner Erfahrung das Team auf die nächste Entwicklungsstufe zu hebeln. Einem starken Auftritt gegen Düsseldorf folgten andere, bei denen er Luft nach oben erkennen ließ. Zuletzt saß er sogar zwei Mal auf der Bank! „Wenn wir nicht immer in der 88. Minute ein Gegentor kassieren würde, würden wir über ganz andere Sachen reden“, will Fürstner den Ist-Zustand von Union gar nicht nur an seiner Person festgemacht sehen.
Dass ausgerechnet er der erste war, der von Lewandowski beiseitegenommen wurde, sei ihm gar nicht so aufgefallen. „Ich denke, das ist die Philosophie des Trainers, Gespräche mit jedem Einzelnen zu suchen. Am Anfang war es ich, morgen ist es halt ein anderer. Ich beobachte das nicht so“, meinte der 27-Jährige.

Die Gespräche und mehr finden diese Woche in Klausur statt. Im brandenburgischen Kienbaum geht es hinter verschlossen Türen dem nächsten Spiel entgegen. Und im Training ist mächtig Zug drin. „Jeder wittert wieder seine Chance. Jeder will sich zeigen. Davon profitiert natürlich auch das ganze Trainingsklima“, kennt Fürstner die Mechanismen nach einem Trainerwechsel.

Kienbaum will er intensiv nutzen, um die Verbindung zum Trainer noch besser aufzubauen. „Er kann uns da besser kennenlernen. Um uns gut auf das Karlsruhe-Spiel einzustellen.“

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