Stephan Fürstner

Greift Hofi jetzt auf Fürstner zurück?

Unions Mittelfeldspieler will helfen und hofft auf neuen Vertrag.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Stephan Fürstner will auch in Zukunft für Hofi kicken.

Stephan Fürstner will auch in Zukunft für Hofi kicken.

© Matthias Koch

Dabei sah es zunächst gar nicht danach aus, dass der gebürtige Münchner im Konzept des Trainers sofort eine Rolle spielen wird. Hofi hatte sich ja unmittelbar nach dem Kick auf Grischa Prömel als Ersatz für den gesperrten Felix Kroos festgelegt. Nun  muss  er auf den wahrscheinlichen Ausfall von Christopher Trimmel reagieren.

Da Hofi Marvin Friedrich eher als Innenverteidiger sieht, brachte er Toni Leistner als Ersatz auf rechts ins Gespräch. Und eben Prömel. „Grischa könnte das auch spielen“, meinte der 47-Jährige. Womit Fürstner das Loch im Mittelfeld zu stopfen hätte!

Der Fürst und sein König? Fast sieht es so aus, als ob Stephan Fürstner (r.) artig  vor Trainer André Hofschneider einen Knicks macht.

Der Fürst und sein König? Fast sieht es so aus, als ob Stephan Fürstner (r.) artig  vor Trainer André Hofschneider einen Knicks macht.

© Matthias Koch

Die Zukunft von Fürstner ist ungewiss

„Natürlich würde ich gerne spielen. Das wird ein interessantes Match“, sieht Fürstner (30)  im Kick eine Herausforderung: „Braunschweig geht es ein bisschen so wie uns vor  Düsseldorf. Sie haben eine  Qualität, vor allem im Spiel nach vorne. Aber sie haben sie in der Saison nicht so auf den Platz gekriegt.“ 

Vielleicht normal, wenn man ganz knapp am großen Ziel Aufstieg gescheitert  ist.  „Ihnen hat ja nicht viel gefehlt gegen Wolfsburg. Und Karlsruhe ging es ja vor zwei Jahren ähnlich.  Manchmal braucht es ein Jahr, um sich von so einer Enttäuschung zu erholen“, meinte Hofschneider.

Fürstner würde gerne dafür sorgen, dass die Eintracht weiter ihren Zielen hinterherhinkt.  Und nur zu gerne würde er auch im nächsten Jahr so einen Kick bestreiten wollen. Aber sein Vertrag läuft aus. Zukunft offen. „Wir haben noch nicht miteinander gesprochen. Aber zuletzt ging es mir vor allem auch darum, wieder gesund zu werden“, sieht Fürstner keinen Grund zur Eile.  Grundsätzlich würde er in Köpenick gerne noch Zeit dranhängen: „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich hier sehr wohlfühle.“

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