Berliner KURIER: Wie kam es nach dem Patt am 1. März zum doch klaren Ergebnis?
Heilmann: Es waren mehr Mitglieder da, und die zuvor Unentschiedenen haben eher mir mehr vertraut.
Wie wollen Sie die Mitglieder an sich binden, die nicht für Sie gestimmt haben?
Ich habe maßgebliche Parteifreunde zur Mitarbeit eingeladen, zum Beispiel die stellvertretende Dahlemer Ortsverbandsvorsitzende Jeannine Perduss und Dieter Walther von der CDA.
Warum sollen die Steglitz-Zehlendorfer Sie am 24. September wählen?
Es geht um Bundesthemen, deshalb werde ich keine Sonderrolle im Wahlkampf spielen. Es geht darum, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleiben muss.
Weshalb ist das so wichtig?
Vor zwölf Jahren war Deutschland wirtschaftlich der kranke Mann Europas. Dank ihrer vernünftigen Politik gibt es heute so viele Jobs wie nie zuvor, das muss so bleiben. Mit dem Geld, das Deutschland durch ihre Politik hat, können wir potenziellen Flüchtlingen dort Perspektiven schaffen, wo sie herkommen.
Wie geht es mit dem Skandal weiter, bei dem in Ihrem Kreisverband Umfrage-Bögen gefälscht wurden?
Es wird weiter ermittelt werden – hoffentlich mit weniger Begleitmusik. Der Fall wird sicher vor Gericht gehen, vor der Bundestagswahl wird es aber keine Entscheidung geben.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com