Stefanie Hertel

Ich weiß, dass Mama da ist und aufpasst!

Das erste Gespräch über ihr Leben nach dem unerwarteten Tod von Mutter Elisabeth.

Christian Gehrke
Lesezeit 3 Min
Kann wieder lachen: Stefanie Hertel vor wenigen Tagen am Rande eines Treffens in Österreich.

Kann wieder lachen: Stefanie Hertel vor wenigen Tagen am Rande eines Treffens in Österreich.

© imago/STAR-MEDIA

Der Tod ihrer Mutter kam für Volksmusik-Star Stefanie Hertel (39) völlig unerwartet. Im vergangenen Jahr starb Elisabeth Hertel mit nur 67 Jahren – und das kurz vor Weihnachten. Die Familie stand unter Schock. Doch langsam kann die Sängerin wieder lachen, wie sie sagt. Auch in Berlin schöpft sie neue Kraft. In der Hauptstadt hat sie einige Lieder geschrieben.

Zur Premiere des Muscials „Geist der Weihnacht“ in Nordhausen (Thüringen) saß Elisabeth Hertel noch stolz im Publikum. Stefanie stand zusammen mit ihrem Vater Eberhard (79) und Tochter Johanna (16) auf der Bühne. Zwei Tage später, am 10. Dezember 2017, schlief die Mutter in ihrem Haus im Vogtland für immer ein. Sie hatte keine Vorerkrankungen und keine Beschwerden.

„Kopf hoch, Krone auf und weiter“

Stefanie Hertel trat zwei Tage später wieder auf und sang die Trauer weg. Sie wollte das Musical nicht abbrechen. Hertel ist eben ist eine echte Stehauffrau. Zusammen mit Tochter und Vater hat sie heute den Verlust der Mutter fast verwunden, wie sie jetzt der Zeitschrift „Super Illu“ verriet: „Wir wissen, dass sie da ist, bei uns – und aufpasst. Wir leben in ihrem Sinne weiter, so, wie sie es gewollt hätte. Ja, wir alle sind auf einem sehr guten Weg. Und dabei hilft es, dass wir so schön zusammenhalten.“

Derzeit arbeitet Stefanie Hertel an ihrer neuen CD, die im September erscheinen wird. Die neue Scheibe trägt den Namen: „Kopf hoch, Krone auf und weiter“. Auch ein Duett mit dem Vater wird darauf zu hören zu sein. Titel: „Ich will dich wieder lachen sehen.“ All das passt zum Stehauf-Charakter Hertels.

Kulinarisch voll versorgt

Dem KURIER verriet der Volksmusik-Star am Donnerstag, dass auch Berlin ihr hilft, den Tod der Mutter zu verarbeiten. Sie besucht nun häufiger eine alte Schulfreundin, die sie noch aus Kindertagen im Vogtland (Sachsen) kennt: „Ich liebe das Landleben, doch das Stadtleben in Berlin gibt mir immer wieder neue kreative Impulse. Ich habe schon einige meiner Lieder in Berlin geschrieben.“ Das Lied „Adieu“ von der neuen CD schrieb der Star in der Hauptstadt.

Außerdem ist Hertel überzeugte Vegetarierin. Berlin bietet ihr ein großes Angebot, wenn sie auf Fleischgerichte verzichten will, wie sie weiter verriet: „Ich habe in der Großstadt viele Möglichkeiten, wenn ich ausgehen will, um zu essen.“

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