Bei den verkleideten Männern handelt es sich um Stasi-Mitarbeiter im Mielke-Ministerium. Die Fotos entstanden in einem „Kurs für Verkleiden“ und zeigen, was „Horch & Guck“ sich unter unauffälligem Aussehen vorstellten. Ausgegraben hat die Bilder der Berliner Fotograf Simon Menner (33) im Archiv der Stasiunterlagenbehörde. Er ließ sie für eine bislang einmalige Ausstellung reproduzieren.
Sein Thema ist der Akt der Überwachung aus dem Blickwinkel des Überwachenden. Da gibt es auch Aufnahmen, die Stasi-Leute bei heimlichen Hausdurchsuchungen anfertigten, um vorm Verlassen der Wohnung alles wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Und es gibt Fotos von Spionen, die Spione fotografierten.
© Simon Menner / morgen-contemporary.com Lizenz
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Die Ausstellung in der Galerie „morgen contemporary“ in der Oranienburger Straße 27 in Mitte läuft noch bis zum 20. August. Geöffnet ist Dienstag bis Sonnabend, 12 bis 18 Uhr. MKL
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Claus Funke, Pächter des Bunkers, öffnet die 3,5 Tonnen schwere Eingangstür.
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Besucher gehen die Stufen in den ehemaligen Hauptgefechtsstand hinab.
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Der letzte Dispatcher der DDR-Marine Erich Vierow, Gelände-Besitzer Mario Ruhm und Pächter Claus Funke (von links) zeigen einen geheimen Bunkerverteidigungsplan.
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Claus Funke in der Dispatcherzentrale. Hier musste der Dispatcher den Überblick behalten: Gibt es Störungen? Und wie ist eigentlich die Luft da oben?
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Ein Platz fürs unterirdische Nickerchen.
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Der letzte Dispatcher der Marine der DDR, Erich Vierow, arbeitete bis 1993 in der einst streng geheimen, unterirdischen Anlage.
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Filter gegen radioaktiv verseuchte Außenluft
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Pächter Claus Funke an einem Schaltpult
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Mit Pappschiffen wurde bei der DDR-Marine Krieg gespielt und an Strategien gefeilt. Rund 300 Militärs hätte der Bunker in Drüsewitz im Falle eines plötzlichen Angriffs das Leben gesichert.
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Bunkerforscher Hannes Hensel öffnet die gasdichte Drucktür eines alten Führungsbunkers der DDR-Volksmarine.
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Alte Dieselbehälter in der Tankanlage
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Erich Vierow blättert in der der Krankenstation des Bunkers in gefundenen Büchern.
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Ein Blick in die Küche des 61-Millionen-DDR-Mark-teuren Bunkers: Zwei Speisekochkessel, eine Kippbratpfanne und zwei Anbaublockherde stehen in der Großküche des alten Führungsbunkers.
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Ein Aufkleber der DDR-Marine mit der Aufschrift "Gefechtsstation der hohen Zuverlässigkeit" hängt an einem Schaltkasten für die Schleuse des Bunkers.
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Der 1969 bis 1974 erbaute Bunker wurde nach der Wende mit Beton versiegelt.
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Claus Funke erklärt Besuchern die Dispatcherzentrale des ehemaligen Hauptgefechtsstands (HGS) der DDR-Volksmarine.
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Erich Vierow sitzt an seinem ehemaligen Arbeitsplatz in der Dispatcherzentrale des ehemaligen Hauptgefechtsstandes.
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Dunkel: Ein Besucher geht die Stufen in den ehemaligen Hauptgefechtsstand der DDR-Volksmarine hinab.
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Claus Funke steht vor der russischen Anlage "DAU" mit der die Gamma-Strahlung außerhalb des Bunkers ausgewertet werden konnte.
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Bunkerforscher Hannes Hensel kniet im Licht einer Taschenlampe vor der Rohrpostanlage des Bunkers.
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Diese Tasse mit „Mitropa“-Logo gehört zum Gaststätten-Geschirr Rationell aus dem VEB Porzellanwerk Colditz.
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Museums-Chef Andreas Ludwig mit Plaste-Wannen.
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Die Plaste-Wannen
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Reporter Mike Wilms an der DDR-Stereo-Anlage.
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Die DDR-Stereo-Anlage
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Die DDR-Stereo-Anlage
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Der Sonneberger Metallbaukasten „Piccolo“ wurde ab 1967 im VEB Injecta Steinach in Thüringen hergestellt.
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Das TV-Gerät Alex ist eine Berliner Studentenarbeit von 1957.
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Staubsauger aus den 50er- bis 70er-Jahren sind in der DDR-Ausstellung zu bestaunen.
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Staubsauger aus den 50er- bis 70er-Jahren sind in der DDR-Ausstellung zu bestaunen.
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Staubsauger aus den 50er- bis 70er-Jahren sind in der DDR-Ausstellung zu bestaunen.
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Den Kassettenrekorder Sonett bekam man zur Jugendweihe oder kaufte ihn vom ersten Geld.
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Den Kassettenrekorder Sonett bekam man zur Jugendweihe oder kaufte ihn vom ersten Geld.
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Hier sehen Sie weitere Schätze im DDR-Design!
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