2014 holte er EM-Gold mit der U19. Auch Hertha-Neuzugang Davie Selke war damals dabei. Die zwei wissen also, wie es geht mit dem Titel. „Es ist diese Mischung aus mentaler Stärke, Spaß im Team und natürlich guten Fußballern“, verrät Stark, worauf es ankommt. „Ich weiß, dass wir das Zeug dazu haben, den Titel zu holen.“
Als Vize-Kapitän der Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz geht Stark voran. Abheben kommt für den 22-Jährigen aber nicht in Frage: „In der U21 muss und will sich jeder mit einbringen. Wir sind alle im selben Alter und teilen die Verantwortung untereinander auf.
Im ersten Spiel gegen Tschechien
Im Verein sind wir die jungen Spieler, hier können alle aktiv mitgestalten. Das ist gut für unsere persönliche Entwicklung“, weiß Stark seine Rolle einzuschätzen.
Am Samstag geht es los. Dann trifft die deutsche Mannschaft in Tychy in ihrem ersten Spiel auf Tschechien (18 Uhr, ZDF). Mit einem Sieg soll der Grundstein gelegt werden für eine erfolgreiche EM. Ähnlich groß wie die Vorfreude ist nämlich auch der Druck. Da nur die jeweiligen Gruppensieger – Deutschland spielt in Gruppe C – sicher das Halbfinale erreichen, wäre ein Patzer in Tychy bereits ein herber Rückschlag. „Gegen Tschechien geht es gleich voll zur Sache. Wir müssen die ersten beiden Spiele gewinnen. Eine Eingewöhnungszeit gibt es nicht“, so Stark.
Er und seine Mitspieler wollen ihre „eigene Geschichte“ schreiben. „Dieses Motto haben wir uns mit dem ganzen Team ausgedacht. Das passt auch sehr gut“, sagt Stark mit dem Wissen im Hinterkopf, dass viele der 2009er U21-Europameister 2014 in Brasilien Weltmeister wurden.
Seine Blessur am Fuß ist überstanden. Beim Härtetest gab er grünes Licht für seinen Einsatz zum Turnier-Auftakt. „Er hat die Belastung gut verkraftet“, verrät Trainer Kuntz.
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