Der Fall Dranchuk hatte Ende Dezember für Aufregung in der Stadt und vor allem in der klassischen Musikszene gesorgt. Anastassiya Dranchuk hatte kurz vor Weihnachten von der Berliner Ausländerbehörde eine Aufforderung zur Ausreise nach Kasachstan erhalten. Ende Januar sollte die Pianistin Berlin verlassen.
Jetzt macht auch Andreas Geisel den Weg für eine Aufenthaltsgenehmigung fei.
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Zahlreiche Menschen protestierten gegen die Ausweisung
Dabei lebt das Ausnahmetalent seit 17 Jahren in Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis, die aber an Schule und Ausbildung geknüpft war. Der Konflikt mit der Behörde begann, als die Universität sie exmatrikulierte.
Zahlreiche Menschen, darunter auch einige prominente Musiker, protestierten und fragten bei der Landesregierung nach, ob sie tatsächlich eines der vielversprechendsten Talente im Bereich der klassischen Musik in Deutschland einfach aus dem Land werfen wolle. Aus formalen Gründen und weil sie sich nicht rechtzeitig um ihren Aufenthaltsstatus in diesem Land bemüht hat.
Jetzt soll Anastassiya Dranchuk eine neue Aufenthaltsgenehmigung bekommen. Innensenator Geisel begründet seine positive Entscheidung laut Angaben eines Sprechers der Innenverwaltung damit, dass die Pianistin bereits seit 17 Jahren im Land lebe, integriert sei und über ein eigenes Einkommen verfüge.
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