Andreas Geisel haut auf die Pauke

Wunderpianistin darf bleiben

Anastassiya Dranchuk sollte nach Kasachstan ausgewiesen werden.

Stefanie Hildebrandt
Lesezeit 2 Min
Die Wunderpianistin Anastassiya Dranchuk darf nun doch bleiben.

Die Wunderpianistin Anastassiya Dranchuk darf nun doch bleiben.

© Sabine Gudath

Der Fall Dranchuk hatte Ende Dezember für Aufregung in der Stadt und  vor allem in  der klassischen Musikszene gesorgt. Anastassiya Dranchuk hatte kurz vor Weihnachten von der Berliner Ausländerbehörde eine Aufforderung zur Ausreise nach Kasachstan  erhalten. Ende Januar  sollte die  Pianistin Berlin verlassen. 

Jetzt macht  auch  Andreas Geisel den Weg für eine Aufenthaltsgenehmigung fei. 

Jetzt macht  auch  Andreas Geisel den Weg für eine Aufenthaltsgenehmigung fei. 

© dpa

Zahlreiche Menschen protestierten gegen die Ausweisung

Dabei lebt das Ausnahmetalent seit 17 Jahren in Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis, die aber an Schule und Ausbildung geknüpft war. Der Konflikt mit der Behörde begann, als die Universität sie exmatrikulierte.

Zahlreiche  Menschen, darunter auch einige prominente Musiker, protestierten und  fragten bei  der  Landesregierung nach, ob sie tatsächlich eines der vielversprechendsten Talente im Bereich der klassischen Musik in Deutschland einfach aus dem Land werfen wolle. Aus formalen Gründen und weil sie sich  nicht rechtzeitig um ihren Aufenthaltsstatus in diesem Land bemüht hat.

Jetzt soll Anastassiya Dranchuk eine neue Aufenthaltsgenehmigung bekommen. Innensenator Geisel begründet seine  positive Entscheidung laut Angaben eines Sprechers der Innenverwaltung damit, dass die Pianistin bereits seit 17 Jahren im Land lebe, integriert sei und über ein eigenes Einkommen verfüge.

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