Staatsschutz ermittelt

Feueranschlag auf SPD-Wahlkampfbus

Ein Wahlkampfbus der SPD ist in der Nacht Ziel eines Brandanschlags geworden.

Marcus Böttcher
Lesezeit 2 Min
Der Lichtenberger SPD-Kandidat Christian Paulus hatte den Wagen am Vorabend in der Rathausstraße abgestellt.

Der Lichtenberger SPD-Kandidat Christian Paulus hatte den Wagen am Vorabend in der Rathausstraße abgestellt.

© Eric Richard

Auf der einen Seite des Busses wirbt die SPD mit Bausenator Andreas Geisel.

Auf der einen Seite des Busses wirbt die SPD mit Bausenator Andreas Geisel.

© Böttcher

Der Mercedes Vito der SPD ist nicht mehr zu retten, Motor und Fahrerraum durch die Flammen völlig zerstört. Noch ist die Ursache unklar. Für Stadtentwicklungssenator Geisel, dessen Konterfei auf der rechten Seite des Transporters zu sehen ist, ist jedoch klar: „Das Feuer wurde gezielt gelegt“, sagte er dem KURIER.

Dabei ist es nicht einmal der wirtschaftliche Schaden, der Geisel die größten Magenschmerzen bereitete, sondern die Skrupellosigkeit der Täter. 

© Böttcher

„Es wird immer deutlicher, dass es bei den Wahlen am 18. September nicht allein um Alltagsfragen geht. Wir müssen uns alle überlegen, wie wir in dieser Stadt weiter miteinander zusammenleben wollen, ob unsere Stadt weiter so bunt und offen bleiben soll.“

Neben dem Transporter wurde der Seat eines Bayern aus dem Landkreis Pfaffenhofen schwer beschädigt. Unterstützung bekam Geisel von seinem Senatorenkollegen Frank Henkel, der den Brandanschlag scharf verurteilte. Die Täter bezeichnete der Senator als feige, sie würden die Gefahr für Leib und Leben billigend in Kauf nehmen 

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