Von der Elsenbrücke in Treptow war das Pärchen in die Spree gesprungen.
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Zusammengesunken sitzt die Mutter der vermissten 21-Jährigen in einem Rollstuhl der Feuerwehr. Ein Bekannter hält tröstend ihre Hand.
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Taucher suchten in der eiskalten Spree nach dem Körper der jungen Frau.
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Bislang vergebens
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Die Parkwegbrücke in Friedrichshain, es ist die Nacht zu Montag. Jasmin A. und Stefan R. (beide 21, alle Namen geändert) gehen gegen 18.45 Uhr die Verbindungsbrücke zwischen Stralauer Halbinsel und Treptower Park entlang. Kurz zuvor, so sagen es sowohl Zeugen als auch Stefan R., gab es einen Streit zwischen dem Pärchen. Laut Polizei ging es dabei aber „um eine Nichtigkeit. Wie es bei jungen Menschen eben mal vorkommt.“
Doch jetzt scheint alles wieder in Ordnung zu sein, Stefan R. hat sogar tröstend den Arm um sein Mädchen gelegt. Dann geschieht das Unfassbare! Aus heiterem Himmel reißt sich Jasmin los, klettert über das Brückengeländer und lässt sich in die eiskalte Spree fallen. Ihr Freund springt ohne zu zögern hinterher. Und bekommt sie nach eigenen Angaben auch tatsächlich zu fassen!
Er hält sie an der Hand, will sie ans rettende Ufer ziehen. Doch im nur drei Grad kalten Wasser verlassen ihn schließlich die Kräfte – dann verschluckt der dunkle Fluss seine geliebte Freundin. Erst in letzter Sekunde kann sich der 21-Jährige noch selbst retten.
Zeugen der Tragödie haben unterdessen Polizei und Feuerwehr alarmiert, mit Booten und speziellen Tauchern suchen die Retter fieberhaft nach Jasmin A. Doch vergeblich. Um 22 Uhr wird die Suche abgebrochen. Schlimm: Als die Mutter der 21-Jährigen von dem Unglück erfährt, eilt sie ebenfalls zur Parkwegbrücke – und erleidet einen Nervenzusammenbruch. Jetzt liegt sie im Krankenhaus.
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