Sportchef Richer soll's richten

Eisbären entlassen Trainer Clement Jodoin

Die schwachen Leistungen der letzten Wochen waren zu viel für die Bosse.

BK
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Nach der Pleite gegen Nürnberg sehr allein: Clement Jodoin.

Nach der Pleite gegen Nürnberg sehr allein: Clement Jodoin.

© imago/Christian Thiel

„Die Ergebnisse in den letzten Spielen wurden absolut nicht unserem Anspruch gerecht“, sagt Richer. Außerdem: „Das Team hat gezeigt, dass es gut spielen und gewinnen kann. Es fehlt aber Konstanz. Wir brauchen neue Reize, um das Leistungsvermögen der Jungs besser auszuschöpfen.“ Heute leitet erstmals er das Training.

 Die Entscheidung scheint die logische Konsequenz einer Entwicklung, in der sich Coach und Mannschaft immer weiter voneinander entfernten. Höhepunkt: Während Brendan Ranford nach Spielende zum Seilhüpfen in der Mixed Zone antreten musste (kontrolliert von Fitnesscoach Jake Jensen) und auch Florian Busch schweißüberströmt aus dem Fitnessraum kam, polterte Jodoin über die Einstellung seiner Profis. Einige hatten zuletzt geäußert, dass sie sich müde fühlen.

„Das sind alles nur Ausreden, sie sollen lieber mal in den Spiegel schauen. Wir sind aus Köln zurück nach Berlin geflogen, Nürnberg ist heute mit dem Bus angereist. Vielleicht sollten wir demnächst auch mal den Bus nehmen. Als Eishockeyprofi musst du drei Stunden am Tag arbeiten. Da ist es deine Pflicht, den Job richtig zu machen.“

Das zu überwachen ist jetzt Aufgabe von Stephane Richer.

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