Sponsor weg!

Druck auf Hertha BSC Berlin wächst

Bahn geht von der Brust, jetzt müssen Siege für den Poker mit neuem Gönner her

Wolfgang Heise
Lesezeit 2 Min
Manager Preetz und Trainer Luhukay sind auf neues Geld angewiesen.

Manager Preetz und Trainer Luhukay sind auf neues Geld angewiesen.

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Nach neun Jahren zieht sich die Bahn zurück. Zuletzt zahlte das halbstaatliche Unternehmen 4,5 Millionen Euro pro Saison. Immerhin will die Bahn als Exklusiv-Partner bleiben und zahlt dafür und 1 Millionen Euro. Bahn-Sprecher Achim Strauß: „Jetzt ist der geeignete Zeitpunkt gekommen, ins zweite Glied zu rücken.“

Herthas Finanz-Boss Ingo Schiller sagt: „Seit 2006 ist die Bahn als Hauptsponsor immer an der Seite von Hertha BSC gewesen und hat uns zu jeder Zeit als echter, starker Partner unterstützt.“ Lobende Worte für den Trikotsponsor.

Doch damit ist noch kein neuer Gönner für die Brust da. Herthas Marketing-Partner Sportfive muss in den nächsten Monaten einen neuen Sponsor finden.

Daher ist die Mannschaft zum Siegen verdammt. Jeder Erfolg auf dem Rasen bringt eine bessere Verhandlungsposition beim Poker. Der Super-GAU wäre der Abstieg, dann wird es noch schwieriger, viele Millionen zu verlangen. Der Druck wird auf den Klub größer. W. H.

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