„Das Land Berlin kann Bauherren nicht vorschreiben, wie die Häuser aussehen sollen, die sie errichten“, sagt Haußdörfer. Sogenannte Gestaltungssatzungen könnten nur Auswüchse der Architektur verhindern – etwa knallbunte, grelle Fassaden.
Zwar begrüßt sie Diskussions-Beiträge wie den Vorschlag der GHB. Er solle auch in die von Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) angekündigte Stadt-Debatte über die Nutzung des leeren Platzes zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche einfließen (KURIER berichtete).
Aber: Die SPD sei unter anderem gegen eine Bebauung auf dem historischen Stadtgrundriss, weil der öffentliche Raum damit privatisiert werde. Man könne sich eher für einen „grün geprägten Freiraum“ mit wenigen Neubauten erwärmen. Auf ihm könne man alte Straßenzüge dann ebenerdig nachzeichnen.
Im Gegensatz dazu hatten sich 71 Prozent der Teilnehmer einer KURIER-Internet-Umfrage klar zu der historischen Variante bekannt. Die Berliner sollen vom 16. Februar bis Ende 2015 Vorschläge machen und an Workshops teilnehmen können.
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