Spätsommer extrem

Temperatursturz: War's das mit dem Sommer oder kommt er zurück?

Kalte Nächte geben einen Herbst-Vorgeschmack, doch der Sommer gibt nicht auf.

Jo Studnik
Lesezeit 2 Min
Wie ein leuchtender Feuerball geht die Sonne unter: Schafft sie es noch einmal, den Spätsommer zu verlängern?

Wie ein leuchtender Feuerball geht die Sonne unter: Schafft sie es noch einmal, den Spätsommer zu verlängern?

© dpa

So tief stürzen die Temperaturen

Tagsüber wird die 20-Grad-Marke nur noch örtlich überschritten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet auch einzelne Schauer und Windböen am Sonnabend. Wo die Wolken in der Nacht zu Sonntag aufreißen, sacken die Temperaturen spürbar ab.

Sonntag bleibt es voraussichtlich trocken, auch wenn der Tag stark bewölkt startet. Doch zum Nachmittag heitert es zunehmend auf, und die Höchstwerte mühen sich hin zur 20-Grad-Marke.

Neues Hoch bringt den Sommer zurück

Der Montagmorgen wird voraussichtlich recht kühl und dicht bewölkt starten, doch vom Süden her wagt sich die Sommersonne zurück. Die Höchstwerte werden sich wieder deutlich oberhalb der 20-Grad-Marke einpendeln, erreichen mit maximal 24 Grad aber noch kein sommerliches Niveau.

Das ändert sich im Verlaufe der Woche: Ein neues Hoch bringt den Sommer zurück, so als hätte es den Temperatureinbruch nie gegeben. Bereits am Dienstag könnten die Höchstwerte wieder die 30-Grad-Marke antesten. Und das kurz vor Beginn des meteorologischen Herbstes am 1. September.

Waldbrand-Inferno auch Folge der Dürre

Der weitere Trend gibt Sommerfreuden viel Hoffnung, dass sich die warme Jahreszeit noch weiter in den September hinein fortsetzt. Dieser Hitzesommer entpuppt sich als ein historischer Langläufer, und obwohl hier und da schon fallendes Herbstlaub zu sehen ist, geht das Badewetter in Berlins Freibädern und an den Seen der Region erst einmal in die Verlängerung.

Sicher wird sich der Herbst mit kühlen Nächten, stürmischen und weniger warmen Tagen melden. Aber bis dahin setzt sich vorerst auch die monatelang anhaltende Dürre fort: Ergiebige Regenfälle sind weit und breit nicht in Sicht. Das aktuelle Waldbrand-Inferno in Brandenburg zeigt die düsteren Schattenseiten dieses viel zu trockenen Sommers, dessen Folgen sich womöglich noch über Monate fortentwickeln. JSt

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