Später Ausgleich

BFC-Fans treiben ihr Team zum Punkt

Ordentlich Alarm von den Rängen hilft zum 1:1 gegen den BAK

Frank Willmann
Lesezeit 2 Min
Endlich! Dennis Srbeny, Kai Pröger und Joshua da Silva feiern den Ausgleich zum 1:1 gegen den Berliner AK. 

Endlich! Dennis Srbeny, Kai Pröger und Joshua da Silva feiern den Ausgleich zum 1:1 gegen den Berliner AK. 

© Skrzipek 

Der stark ersatzgeschwächte BAK, sieben Stammspieler fehlten, spielte die erste Halbzeit starkes Pressing und setzte den BFC mächtig unter Druck. In der 18. Minute köpfte Kahlert für den BAK nach einem Freistoß den Ball ins Tor des BFC. Dynamo zeigte sich kurz geschockt und versuchte gegenzuhalten.

Unter der Leitung des unsicheren Schiedsrichters Lechner entwickelte sich ein rasantes Derby mit Chancen auf beiden Seiten. 

In der 2. Halbzeit wurde der BFC stärker, insbesondere Pröger schoss aus allen Lagen. Die BFC-Fans machten ordentlich Alarm. Sollte man schon wieder gegen den Angstgegner daheim verlieren? 

Erlösung dann in der 78. Minute. Elfmeter für den BFC. Dennis Srbeny nahm sich ganz cool den Ball und haute ihn in die Maschen. 1:1, großer Jubel.

Kurz vorm Elfmeter rannte Serkan Mese, der Torwarttrainer des BAK, übermotiviert zu seinem Torwart Jakubov. Auf dem Rückweg zur BAK-Bank lief Mese durch die Coachingzone des BFC Dynamo, was eine Rudelbildung inklusive kurzer Rangelei zur Folge hatte. Der Schiri schickte daraufhin Mese und BFC-Sportdirektor Angelo Vier auf die Tribüne.

Die Spieler ließen sich vom Chaos am Rand nicht anstecken, es blieb beim 1:1. BAK-Trainer Steffen Baumgart sah „ein rassiges Derby, wo beide Teams an ihre Grenzen gegangen sind“.

BFC-Coach René Rydlewicz' Fazit: „Wir haben uns schwer getan, sind in der 2. Halbzeit marschiert wie die Teufel und haben dank der Anfeuerung unserer überragenden Fans noch den Ausgleich erzielt“.

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