Sonnen-Check für heiße Jobs

IG Bau gibt Sonno-Meter aus

BK
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Im Moment macht die Hitze ja mal "Pause", aber die nächsten heißen Tage kommen bestimmt: Eine EC-große Plastikkarte soll Bauarbeiter dann vor Sonne schützen. Das sogenannte Sonno-Meter verfärbt sich je nach Sonneneinstrahlung und gibt vor, mit welchem Lichtschutzfaktor sich der entsprechende (Bauarbeiter-)Hauttyp einreiben soll.Und so funktioniert das Sonno-Meter: Karte einfach in die Sonne halten, 30 Sekunden warten und schon liegt das Ergebnis vor. "Die Stärke der UV-Strahlung wird mit einem kleinen Solarfeld oben rechts auf der Karte gemessen", sagt Hivzi Kalayci von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, die jetzt an Bauarbeiter die Karten vergibt (aber nur an Mitglieder).Ist die UV-Strahlung gering, verfärbt sich die Skala hellviolett, dunkelviolett bei starker Strahlung. Je nach Hauttyp kann man dann den Lichtschutzfaktor ablesen. Motto: Je dunkler die Farbskala je mehr Lichtschutzfaktor ist angesagt.Rund 1000 Karten wurden in den letzten Wochen an Bauarbeiter vergeben und die Resonanz ist laut IG Bau gut.Problem: Viele Bauarbeiter, Landschaftsgärtner und andere Leute, die im Freien arbeiten, unterschätzen die Gefahr der Sonneneinstrahlung und schützen sich kaum.Auch die Deutsche Krebsgesellschaft warnt: Eine Sonnenmilch allein schützt nicht vor Hautkrebs. Wichtig ist neben einem hohen Sonnenschutz auch eine sonnendichte Kleidung und Kopfbedeckung.Gut zu wissen: Unter UV-Einfluss bildet die Haut den Farbstoff Melanin, der sich um die Zellkerne in der Oberhaut lagert und so die Erbsubstanz (DNA) in den Zellen vor Schäden durch die UV-Strahlen schützt - die Haut wird braun.Aber: Wirkt auf die Haut zu viel UV-Strahlung, gibt es erst einen Sonnenbrand und dann wird die DNA der Zellen geschädigt - das Risiko an Hautkrebs zu erkranken steigt, warnen die Experten.------------------------------

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