Darauf muss man erst mal kommen. Zu Beginn der Sommerpause, in die sich die zerstrittene Koalition mit Ach und Krach gerettet hat, tritt unvermittelt der ehemalige Weinbauminister von Rheinland-Pfalz und jetzige Wirtschaftsminister eine böse Debatte los. Rainer Brüderle möchte die Rentengarantie kippen. Heißt: Die Bezüge von Millionen dürfen wieder sinken und müssen nicht als Minimalkonsens auf dem Vorjahresstand liegen. Erneut soll also bei denen das Geld geholt werden, die ohnehin nichts haben. Wie zuvor bei Eltern mit geringem Einkommen oder Hartz-IV-Empfängern. Dass gespart werden muss, ist unbestritten. Dass es aber seit Kurzem stets die Ärmsten ohne Lobby treffen soll, die andere. Das alles sorgt alles zunehmend für Befremden. Prompt bremste denn auch die Regierung den FDP-Minister, um größeren Schaden zu verhindern: Alles nur Brüderles private Meinung, auf keinen Fall die der schwarz-gelben Koalition. Hoffentlich war es wirklich nur eine Schnapsidee.------------------------------Zitat: "Minister tritt eine böse Debatte los"
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