Sommerschlussverkauf

Robs FriendGehen tut Hertha weh

Noch 7 Tage Sommerschlussverkauf: Für 1,5 Millionen Euro kam der Stürmer 2010. Geht er jetzt für die Hälfte weg?

W. Heise
Lesezeit 2 Min
Rob Friend schaut in eine ungewisse Zukunft.

Rob Friend schaut in eine ungewisse Zukunft.

© City-Press GmbH Lizenz

„Uns liegt kein konkretes Angebot für Rob Friend vor. Still ruht der See“, sagte Manager Michael Preetz gestern. Diesen Satz wiederholt er seit Wochen. Es geht um den Königstransfer des Sommers 2010. Friend wurde für 1,5 Millionen Euro Ablöse von Borussia Mönchengladbach gekauft.

Doch der Topverdiener (rund 900 000 Euro Jahresgehalt) konnte die Erwartungen nicht erfüllen: Nur fünf Tore in der Zweiten Liga und jetzt ist der Kanadier nur noch Tribünenhocker. „Verkaufen, verkaufen“, fordern die blau-weißen Fans wie hektische Börsianer.

Rob Friend schaut in eine ungewisse Zukunft.

Rob Friend schaut in eine ungewisse Zukunft.

© City-Press GmbH Lizenz

© City-Press GmbH Lizenz

© City-Press GmbH Lizenz

© City-Press GmbH Lizenz

© City-Press GmbH Lizenz

© City-Press GmbH Lizenz

Doch so einfach ist es nicht. Preetz tut sich schwer, denn Robs Friendgehen tut weh. „Wir wollen weiter mit Rob planen“, sagt der Manager.

Doch ob dieser Satz noch in sieben Tagen Gültigkeit hat? Friends Berater Andreas Kirsch behauptet: „Ich könnte jeden Tag einen neuen Verein für Friend präsentieren.“ Dann sagt er aber auch: „Das ganze Paket muss ja alle Parteien zufriedenstellen.“ HSV, Köln sowie die Zweitligisten Aachen und Eintracht Frankfurt und ein Klub aus Holland haben Interesse. Doch welcher Klub legt in den nächsten Tagen tatsächlich die Karten auf den Tisch?

Preetz wartet ab. Entweder es entwickelt sich noch ein Poker oder nicht. Für eine Million Euro Ablöse könnte der glücklose Stürmer sofort gehen. 700 000 sind die Schmerzgrenze, unter der Summe geht gar nichts.

Kirsch: „Das Geschäft ist so schnelllebig, da kann immer über Nacht etwas passieren.“ Oder auch nicht, denn Friendgehen tut weh.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com