So tricksen die Anwohner

Griebnitzsee

Norbert Koch-Klaucke
Lesezeit 1 Min

Potsdam - Der Streit am Griebnitzsee: Heute entscheidet der Haushaltsausschuss des Bundestages, ob der Bund 51 See-Grundstücke für über 3,2 Millionen Euro an die Stadt Potsdam verkaufen darf und nicht an die Villen-Besitzer, die das Ufer für die Öffentlichkeit absperrten (KURIER berichtete).Damit das gelingt, tricksen nun andere See-Anwohner, setzen die Abgeordneten in dem Gremium mit einem offenen Brief unter Druck. Darin appellieren sie, dass der Uferweg am Griebnitzsee als ehemaliger DDR-Mauerweg eine historische Bedeutung hat, schon allein darum für alle zugänglich sein soll.Denn so sicher ist es nicht, dass heute der Haushaltsausschuss einstimmig dem Verkauf der See-Areale an Potsdam beschließt. Obwohl der Vertrag schon unterschriftsreif ausgearbeitet wurde, wollen die Abgeordneten von CDU und FDP ihn noch einmal genau prüfen, bevor sie dem Vertragswerk zustimmen.

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