So stürzte er sich ins Berliner Leben Am 3. März startet "Unknown Identity" in den Kinos, KURIER sah den Film, der hier gedreht wurde, vorab

Liam Neeson

ds
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Alarmstufe 1. In der Executive-Suite des Adlon ist hinter dem Badezimmerspiegel eine Zeitbombe versteckt. Die Gäste flüchten in Panik. Blitz, Krach, Feuerball. Die Explosion reißt ein Riesenloch in die obersten drei Stockwerke des Nobelhotels. Doch die Berliner bekommen es nicht mit. Warum? Weil die Katastrophenbilder aus dem Spezialeffekte-Computer stammen! Der Anschlag aufs Adlon ist Höhepunkt des Spionagethrillers "Unknown Identity". Der KURIER hat ihn zwei Wochen vor der deutschen Premiere in Hollywood gesehen."Welcome to Berlin." Dr. Martin Harris (Liam Neeson) und seine Frau Elizabeth (January Jones) kommentieren ihre Landung in Tempelhof mit Ironie. Denn es begrüßt sie Eiseskälte und Schneetreiben. Zu allem Übel bleibt auch noch das Attaché-Köfferchen des amerikanischen Biotech-Wissenschaftlers am Flughafen zurück, als das Paar sich zum Adlon chauffieren lässt. Erst dort bemerkt Harris den Verlust. Er schwingt sich ins Taxi.Hinterm Steuer sitzt eine illegale Bosnien-Einwanderin (Diane Kruger). Sie gibt für den aufgeregten Fahrgast Gas. Der Mercedes gerät ins Schleudern, durchschlägt ein Brückengeländer und versinkt in der Spree. Die Fahrerin rettet Harris. Vier Tage liegt er im Koma. Als er aufwacht und im Adlon seine Frau findet, kommt der Schocker: Sie erkennt ihn nicht und der fremde Mann an ihrer Seite (Aidan Quinn) weist sich als Dr. Harris aus.Es folgt eine Parforce-Jagd durch Berlin. Killer sind dem verzweifelten Doc auf den Fersen, sein Fluchtauto wird von einer Straßenbahn aufgespießt und ein desillusionierter ehemaliger Stasi-Offizier (Bruno Ganz) ist seine letzte Hoffnung. Für Neeson war es der zweite Film seiner Hollywood-Karriere, in dem Berlin die Kulisse hergab: "Vor 21 Jahren habe ich in Potsdam mit Michael Douglas gedreht." Das waren noch Zeiten als die Hollywood-Stars zwischen Ost und West pendelten. Heutzutage ist Neeson beeindruckt, "wie jung und pulsierend" die Stadt ist. Abends hat er sie vom Hotel Regent aus bei langen Spaziergängen erforscht. Seine kulinarischen Erlebnisse? Die ganze Bandbreite. Von der Currywurst (er isst eine im Film) bis zum 2-Sterne-Schlemmen in seinem Lieblingsrestaurant "Fischers Fritz".Übrigens: Im Film spricht er tatasächlich auch ein paar Worte deutsch. Und auch den Satz "Ich bin ein Berliner" traut sich der Megastar zu. Allerdings, gibt er zu, erst "nach ein paar Flaschen Wein".------------------------------BU: Die Filmszenen zeigen knallharte Action an der Oberbaumbrücke und auf den Straßen Berlins. Megastar Liam Neeson hatte eine aufregende Zeit an der Spree.

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