Vielen Mietern und Eigentümern flattert sie bald wieder ins Haus - die Heizkostenabrechnung. Allgemeine Erhöhungen und der letzte lange Winter können laut Experten eine Erhöhung von bis zu 50 Prozent bringen. Wer clever ist, kann trotzdem sparen.Da laut Mieterbund jede zweite Rechnung Fehler hat, lohnt es sich genau nachzurechnen. Mögliche Fehlerquellen sind die falsche Berechnung des Brennstoffverbrauchs, falsche Angaben zur Wohnfläche sowie die fehlerhafte Zuordnung der Kosten auf die einzelnen Mietparteien. "Außerdem muss der Vermieter eine Abrechnungsfrist von zwölf Monaten einhalten und der Abrechnungszeitraum ein Jahr betragen", erklären die Arag-Experten.Auch die verbrauchte Energiemenge und der bezahlte Preis müssen benannt sein und die Daten der Lieferungen in den Abrechnungszeitraum fallen.Eigentümer, die mit Öl heizen, können pro Liter bis zu acht Cent sparen, wenn sie statt im Winter im Sommer Erdöl bestellen. Bei einer Bestellmenge von 3000 Litern macht das laut Arag Unterschiede von bis zu 240 Euro aus.Ein weiteres Sparpotenzial bieten große Abnahmemengen - Einkaufsgemeinschaften mit Nachbarn können sich lohnen.Auch Betreiber einer Gasheizung sollten Preise vergleichen und Anbieter wechseln. Denn dank neu gefundenen Gasvorkommen und Fördertechnologien aus günstigen Quellen können sich Anbieter jetzt laut Arag günstiger versorgen und die Ersparnis an Kunden weitergeben.------------------------------
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