So gut sind Brillen aus dem Internet Im Web bekommen Sie Sehhilfen günstiger, doch mit der Lieferung hapert es

RBB-Magazin "was!" testete es

Norbert Koch-Klaucke
Lesezeit 2 Min

Berlin - Wenn die Sehkraft nachlässt - dann nichts wie hin zum Optiker. Auch im Internet gibt es Brillen, sogar viel günstiger. Doch ob sich das wirklich lohnt, hat jetzt das RBB-Wirtschaftsmagazin "was!" getestet.Für die TV-Sendung kämpft sich Studentin Stefanie (26) durch die Brillen-Angebote im Internet. Erster Versuch bei "Brille24.de" mit einem Modell, das hier nur für 39,90 Euro kostet.Stefanie will am PC sehen, wie ihr die Brille steht und dafür ein Foto von sich hochladen. Doch es klappt nicht, die Studentin ruft eine Hotline an, bekommt nach zehn Minuten Warten keine Hilfe.Und: Um Gläser mit den richtigen Sehwerten zu bekommen, muss sie erst beim normalen Optiker einen Brillenpass erstellen lassen. Der kostet zusätzlich bis zu 50 Euro, dazu 44,90 Euro für die Brille und Gläser. Beim echten Optiker kostet dieses Modell inkl. Beratung und Brillenpass 393 Euro.Zweiter Versuch bei "MisterSpex.de": Stefanie wählt ein Modell für 39 Euro. Doch weil sie für Gläser noch zuzahlen muss, stehen nun 186 Euro auf der Rechnung. Dritter Versuch: "Netzoptiker.de": Stefanie nimmt ein Modell für 128 Euro, will es am eigenen Foto "ausprobieren". Da bricht das System zusammen.Fazit: Optiker sind teuer, doch Stefanie hat 'ne Brille. Bei den Internet-Modellen lieferte nur "Netzoptiker.de" in der Zwei-Wochen-Frist. Den Test und noch mehr gibt's heute bei "WAS!", 20.15 Uhr, im RBB.------------------------------

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