Skurriler Polizeieinsatz

Kokosnuss-Kanone verfehlt Hundehalter

In Schöneberg wurde eine selbstgebastelte Kanone abgefeuert.

BK
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Dieses Bild postete die Polizei nach dem skurrilen Vorfall auf Twitter und Facebook.

Dieses Bild postete die Polizei nach dem skurrilen Vorfall auf Twitter und Facebook.

© Polizei Berlin

Am 1. März war ein 38-jähriger Mann abends gegen 20.30 Uhr mit seinem Hund auf einem Hof eines Industriegeländes in der Bessemerstr. unterwegs, als plötzlich einige Meter vor ihm ein rundes Geschoss in eine Laterne einschlug.

Der Mann bemerkte daraufhin eine Gruppe von etwa 10 Studenten an einer Art Kanone und rief die Polizei. Als die Beamten am Tatort ankamen, fanden sie eine Kokosnuss-Kanone aus Metall vor, die von einem Künstler und einigen Studenten selbst gebaut worden war. Der 23-jährige Künstler zeigte sich bei den Polizeibeamten verantwortlich für das Konstrukt.

Kunstprojekt für die Antarktis

Die Kanone sollte am Folgetag als Kunstprojekt in die Antarktis verschifft werden und wurde auf dem Hof zuvor nochmal ausprobiert, teilte die Polizei mit. Sicherheitsvorkehrungen hätten der Künstler und die Studenten jedoch nicht getroffen.

Die Polizeibeamten beschlagnahmten die Kanone und ließen sie abtransportieren. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. (Red.)

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