Schicke Mädels.
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Waschen und Chillen.
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Im Schongang.
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Tauchen.
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Tour-Pose.
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Nach dem Abschied vom Profisport vor knapp einem Jahr verdient der 28-Jährige als Polizist sein Geld. Viel Zeit fürs Training hat er nicht. Für eine ordentliche Vorbereitung auf die Sixdays-Saison hat der Erfurter deshalb auch extra sechs Wochen Urlaub genommen. Doch statt eines klassischen Trainingslagers zog es den Strahlemann nach Thailand. Von Bangkok nach Phuket. Eineinhalb Flugstunden. Oder 1200 Kilometer mit dem Rad.
„Ich bin einfach zu lange im Geschäft, um noch Spaß an Hotels und langweiligen Rundfahrten zu haben. Ich wollte Action“, erklärt Marcel. Und die hatte er wahrlich. „Das krasseste war, als wir mitten in einen Monsun gekommen sind“, sagt er. Mit wir meint er noch seine beiden Polizei-Kumpels, die die Tour mit „BallerBarth“ gemeinsam durchgezogen haben. Irgendwo in der Prärie begann plötzlich der Mega-Regen. „Die Straße, auf der wir unterwegs waren, verwandelte sich innerhalb von fünf Minuten in einen Fluss. Bis zu den Knien hoch stand uns das Wasser.“
Für den halben Kilometer raus aus dem Tal brauchten die drei Sportler dann rund 30 Minuten. „Die längsten 500 Fahrrad-Meter meiner Lebens“, lacht Marcel.
Dabei hätte es der zweifache deutsche Steher-Vizemeister doch auch anders haben können. Man muss ja nicht nach Thailand ins Trainingslager fahren. „Das Land hat mich gereizt. Ich wollte was erleben und die Temperaturen von 35 bis 40 Grad waren optimal. Mit eine paar Trikots und Hosen im Rucksack ging’s los. Ohne zu viel lästiges Gepäck“, sagt Marcel.
Das sich diese Strapazen am Ende dann aber auch auszahlen, dass will „BallerBarth“ bis Dienstag bei den Steherrennen unter Beweis stellen. Gewinnen wird er da wohl nicht. Aber fürs Treppchen kann es allemal reichen. MIP
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